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Legende: Video Anschläge in Sri Lanka fordern über 180 Todesopfer abspielen. Laufzeit 01:40 Minuten.
Aus News-Clip vom 21.04.2019.
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Anschläge in Sri Lanka «Religiöser Hass und Intoleranz dürfen nicht siegen»

  • Die Angriffsserie in Sri Lanka stösst weltweit auf Entsetzen.
  • Via Twitter melden sich zahlreiche Regierungen zu Wort und verurteilen die Anschläge.
  • Sie drücken Sri Lanka und den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl aus und spechen von «einer Attacke gegen uns alle».

Bundespräsident Ueli Maurer sprach im Namen des Bundesrates den Angehörigen der Opfer und den Behörden Sri Lankas sein Beileid aus.

«Tiefe Trauer nach den Terroranschlägen auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka», schrieb auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Es handele sich um «abscheuliche Taten». Er sprach den Menschen in Sri Lanka seine Solidarität aus. Die Gedanken seien an diesem Ostertag bei allen Angehörigen der Opfer.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel schrieb in einem Kondolenztelegramm: «Es ist schockierend, dass Menschen, die sich versammelt hatten, um gemeinsam das Osterfest zu begehen, ein bewusstes Ziel dieser hinterhältigen Angriffe waren.» Sie fügte hinzu: «Religiöser Hass und Intoleranz, die sich heute auf so schreckliche Weise manifestiert haben, dürfen nicht siegen.»

Auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker drückte sein Mitgefühl aus.

Die britische Premierministerin Theresa May forderte: «Wir müssen zusammenhalten und sicherstellen, dass niemand seinen Glauben in Furcht praktizieren muss.»

«Das ist ein Angriff auf die gesamte Menschheit»

Auch der Iran hat die Anschläge auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka mit mindestens 185 Toten verurteilt. «Wir verurteilen diese boshaften Terroranschläge auf Betende in Colombo aufs Schärfste», schrieb Aussenamtssprecher Abbas Mussawi. Teheran sei in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer und spreche der Regierung sowie dem Volk in Sri Lanka sein tiefstes Beileid aus, so der Sprecher.

Der russische Präsident Wladimir Putin sprach von einem «grausamen und zynischen Verbrechen». Auch Israels Staatspräsident Reuven Rivlin äusserte sich: «Eine Attacke gegen eine Religion, ist eine Attacke gegen uns alle.»

Ähnlich äusserte sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan: «Das ist ein Angriff auf die gesamte Menschheit.» Er verurteile die Anschläge aufs Schärfste.

Papst äussert sich zum Anschlag

Papst Franziskus hat am Ostersonntag der Opfer der «schweren Attentate» in Sri Lanka gedacht. Er habe die Nachricht über die Anschlagsserie «mit Trauer und Schmerz» vernommen, sagte der Pontifex vor zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz.

«Ich möchte der christlichen Gemeinschaft, die getroffen wurde, als sie im Gebet versammelt war, und allen Opfern von so grausamer Gewalt meine innige Nähe ausdrücken.» Das Oberhaupt der katholischen Kirche sprach von einem «dramatischen Ereignis».

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Aus Rücksicht auf die Opfer und ihre Angehörigen ist die Kommentarfunktion unter diesem Artikel deaktiviert. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Redaktion SRF News

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