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Laschet kritisiert SPD und Grüne in seiner Rede am CSU-Parteitag
Aus Tagesschau vom 11.09.2021.
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Armin Laschet bei der CSU Union will Trendwende bei Bundestagswahlen erreichen

  • Unionskanzlerkandidat Armin Laschet ist am Samstag mit viel Jubel und langem Applaus in Nürnberg am CSU-Parteitag begrüsst worden.
  • In seiner Rede hat Laschet die SPD und Grünen scharf angegriffen.
  • Weiter hat er Fehler im Wahlkampf eingestanden – trotzdem gibt er sich kämpferisch.

Am zweiten Parteitag der CSU in Nürnberg hat Unionskanzlerkandidat Armin Laschet vor den Delegierten gesprochen. «Wir wollen jetzt die Bundestagswahl zusammen mit klarem Kurs gewinnen», sagte der CDU-Vorsitzende. Mit demonstrativer Geschlossenheit und scharfen Attacken auf die SPD und Grünen wollen Laschet und CSU-Chef Söder eine drohende Niederlage bei der Bundestagswahl in zwei Wochen abwenden. Denn in bundesweiten Umfragen liegen CDU und CSU derzeit weit hinter der SPD zurück und kommen nur auf Werte von maximal 25 Prozent.

Legende: Markus Söder steht mit Armin Laschet gemeinsam auf der Bühne nach seiner Rede am Parteitag der CSU. Keystone

Laschet gesteht Fehler im Wahlkampf ein

«Natürlich ist nicht alles optimal gelaufen, wissen wir ja selbst», sagte der CDU-Chef und gestand damit Fehler im Wahlkampf ein. Doch es gehe im Wahlkampfendspurt nicht darum, wer den «smarteren Auftritt» habe. «Wir wissen auch, dass viele, viele in diesen Tagen unentschlossen sind. Wir wissen auch, dass viele morgen auf das Triell schauen», betonte Laschet. Die Union müsse die kommenden zwei Wochen bis zur Wahl nutzen, um den Unentschlossenen, die sagten, «so doll habt ihr das jetzt nicht gemacht in den letzten Wochen», zu erklären, es gehe jetzt um die «Kernfragen».

SPD mit Kanzlerkandidat Scholz im Fokus

Während seiner Rede warnte Laschet vor Steuererhöhungen und mehr Bürokratie bei einem Wahlsieg der SPD, die den Wohlstand gefährden würden. Auch die Wirtschafts-, Steuer- und Finanzpolitik der SPD kritisierte Laschet. Die SPD habe immer daran gedacht, Steuern zu erhöhen, Schulden zu machen und den Menschen möglichst viel vorzuschreiben.

Immer wieder attackierte Laschet den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und sein Verhalten nach der Durchsuchung seines Ministeriums durch die Staatsanwaltschaft. «Bei der Finanzaufsicht hätte ich mir etwas mehr Sorgsamkeit bei mehreren Fällen gewünscht», sagte Laschet. Am Donnerstag hatte die Staatsanwaltschaft das Bundesfinanzministerium und Justizministerium durchsuchen lassen. Die Zentralstelle, die im Geschäftsbereich des Finanzministeriums liegt, soll den Staatsanwälten zufolge Hinweise von Banken auf Geldwäsche nicht an Polizei und Justiz weitergeleitet haben.

Am Sonntag wird die zweite Fernsehdebatte von Laschet mit Scholz und der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock stattfinden. Dort wird es das Ziel Laschets sein, den Abwärtstrend der CSU umzudrehen und die Fernsehzuschauer von sich zu überzeugen.

Tagesschau, 11.09.2021, 19:30 Uhr;

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Was um alles in der Welt braucht es denn noch, damit die Deutschen nicht mehr CDU wählen?!? Laschet hat NULL konkrete Vorschläge zu irgendwas, stattdessen schwafelt er nur immer vages allgemeines Zeugs, macht alle Anderen schlecht und erklärt, was alles NICHT geht. Laschet ist der Inbegriff eines Politikers, der einfach nur an der Macht sein will. Solche Menschen braucht die Welt nicht - sie sind gefährlich, weil sie Entwicklung verhindern.
  • Kommentar von Andy Gasser  (agasser)
    Laschet ist für Deutschland eine Katastrophe. Aber Scholz ist leider nicht besser. Die Rolle von Scholz im Cum-Ex Skandal ist nach wie vor nicht geklärt. Laschets Rolle auf Landesebene, insbesondere im Bezug auf die Benachteiligung erneuerbarer Energien und Kohleabbau ist ebenfalls sehr Fragwürdig. Beide Politiker sind als Bundeskanzler völlig ungeeignet.
  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Dieser Wahlkampf verschiebt sich jetzt länger je mehr zum (Wahl)Kampf à la USA. Können die Kandidaten, die Kandidatin nur noch durch Schlechtmachen Punkten?
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Wenn ich an den Wahlkampf 1980 zurückdenke war es damals noch viel extremer.