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Aus Versehen abgeschossen Wrackteile der russischen Maschine im Mittelmeer entdeckt

  • Russische Suchschiffe haben im Mittelmeer Wrackteile der abgeschossenen Militärmaschine gefunden.
  • Auch Leichenteile der 15 getöteten Soldaten seien entdeckt worden, teilte das russische Verteidiungsministerium mit.
  • Die Absturzstelle liege im Meer etwa 27 Kilometer westlich des syrischen Küstenortes Banias, meldete die Agentur Interfax.
  • Die Maschine war versehentlich von der syrischen Luftabwehr abgeschossen worden; die russische Regierung macht Israel für den Fehltreffer verantwortlich.
Legende: Video So sah die russische Unglücksmaschine aus (unkom.) abspielen. Laufzeit 00:25 Minuten.
Aus News-Clip vom 18.09.2018.

Die israelischen Kampfjets hätten sich bei ihrem Angriff auf Ziele in Syrien hinter dem russischen Flugzeug versteckt, sagte ein russischer General der Agentur Tass zufolge. Russland behalte sich Schritte gegen Israel vor.

Das israelische Aussenministerium äusserte sich nicht zu dem Vorwurf. Russland und Israel sind in Syrien nicht direkt Verbündete, stimmen sich aber eng ab. Moskau bemüht sich, den israelischen Sicherheitsinteressen im Nachbarland Rechnung zu tragen.

Legende: Das Flugzeug habe sich auf dem Rückflug zu einer russischen Militärbasis in Latakia befunden. srf

Die israelische Luftwaffe habe den Angriff nicht angekündigt, sagte der General weiter. «Die Warnung kam weniger als eine Minute vor dem Angriff, was zu kurz war, um das russische Flugzeug in Sicherheit zu bringen.»

Der israelische Angriff galt Zielen nahe der syrischen Provinzhauptstadt Latakia. Der letzte Kontakt zu der russischen Maschine habe gegen 23 Uhr Moskauer Zeit stattgefunden, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Das Flugzeug habe sich auf dem Rückflug zu einer russischen Militärbasis in Latakia befunden.

Legende: Video Militärflugzeuge in Syrien (unkom.) abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus News-Clip vom 18.09.2018.

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48 Kommentare

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  • Kommentar von Annemarie Engler-Jakober (wöma)
    @Hans Bernoulli Israel kümmert sich sehr vorbildlich und unparteiisch um alle Verletzen und Kriegsopfer,unabhängig von deren Herkunft,Ethnie oder Religionszugehörigkeit.... wen das für sie ein Problem ist,kann ich ihnen nicht helfen. Zumal sie sich nur gegen „Verfehlungen v Israel“ aus ihrer einseitigen Optik äussern....die Taten der wahren Kriegstreiber in Syrien scheinen sie nicht zum Nachdenken anzuregen.
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  • Kommentar von Annemarie Engler-Jakober (wöma)
    Seit 7Jahren wird in Syrien auf menschenverachtendeweise getötet. Die Weltgemeinschaft schaut zu. Eine Generation Kinder wird traumatisiert ohne Bildung und ohne Perspektive heranwachsen. Buchempfehlung:Im Namen der Opfer, Carla del Ponte. Wen dann v Zeit zu Zeit,am Rande der Geschehnisse,Israel zu seiner Verteidigung am Kriegshimmel auftaucht,ist das 1 Schlagzeile wert. Sonst jedoch kümmert es kaum was in Syrien passiert. Menschenrechte hin oder her....
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    1. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      Seit wann darf ein Staat ein Nachbarn zur Selbstverteidigung angreifen? Wurde Israel durch Syrien angegriffen? Was ist mit den Nürnberger-Prinzipien? Zudem gehört Israel nachweislich zu den Aggressoren gegen die Syrische Regierung. Israel ist seit Kriegsbeginn Teil der "Assad-muss-weg-Koalition" und auch Unterstützer von radikalen Islamisten (werden, wenn verletzt, in Israels-Spitäler behandelt und dies nicht als Gefangene).
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    2. Antwort von Charles Halbeisen (ch)
      @Bernoulli. Der Iran hat sich zum Ziel gesetzt, Israel auszulöschen und hat seine Truppen und die verbündete Hisbolah in Syrien. Gegen Assad selbt hat Israel nichts. Übrigens hatte Syrien im Jom Kippur Krieg angegriffen. Deswegen gehört der Golan nun zu Israel. Und just heute ist wiederum Jom Kippur.
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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    In Israel ist heute der höchste Feiertag, Jom Kippur, (18-19 Sept.) Das öffentliche Leben steht still. Die Fernsehsender sind abgeschaltet. Eine nicht unwesentliche Tatsache. SRF; Das ist eine schwache journalistische Leistung. Schon mal was vom Jom-Kippur-Krieg gehört. Heute ist Israel extrem verletzlich und kann keine Risiken eingehen. Vermutlich ist ein grosser Teil der Armee im Urlaub....
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