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Migranten aus Mittelamerika versuchen die Grenze zu Mexiko zu passieren (unkomm.)
Aus News-Clip vom 19.01.2020.
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Aus Zentralamerika in die USA Hunderte Migranten stehen vor der Grenze Mexikos

  • Mehr als 2000 Migranten haben am Samstag versucht, die Grenze zwischen Guatemala und Mexiko zu überqueren.
  • Einige konnten die Polizeikette auf einer Grenzbrücke durchdringen und rannten in Richtung Mexiko.
  • Daraufhin schlossen die mexikanischen Beamten die Grenze vorübergehend.

Kurzzeitig kam es zu Zusammenstössen zwischen Migranten und Sicherheitskräften bei einer Brücke, die die beiden Staaten bei der Grenzstadt Ciudad Hidalgo verbindet.

Auf der Flucht vor Armut und Gewalt verlassen jedes Jahr Tausende Menschen Guatemala, Honduras und El Salvador und machen sich auf den Weg in die Vereinigten Staaten. «Wir wollen keinen Ärger machen, wir wollen nur arbeiten», sagte einer der Migranten gegenüber der Nachrichtenagentur DPA.

Gruppen aus Honduras

Die Migranten, darunter viele Frauen und Kinder, hatten sich in den vergangenen Tagen in der Stadt San Pedro Sula im Norden von Honduras versammelt. Von dort brechen sie seither immer wieder in kleinen und grossen Gruppen Richtung USA auf. Sie fliehen vor Gewalt und Armut im eigenen Land.

Ein Mädchen beobachtet einen mexikanischen Nationalgardisten
Legende: Unter den Migranten befinden sich auch viele Kinder. Keystone

Den ersten grossen Flüchtlingsmarsch von Honduras in Richtung USA hatte es im Oktober 2018 gegeben, als rund 2000 Menschen nordwärts durch Guatemala und Mexiko zogen. In den folgenden Monaten folgten mehrere ähnliche Aktionen.

US-Präsident Donald Trump entsandte als Reaktion 6000 Soldaten an die Grenze zu Mexiko und warnte vor einer «Invasion von Kriminellen». Derzeit warten Schätzungen zufolge rund 30'000 Honduraner in Mexiko auf eine Antwort der US-Behörden auf ihren Asylantrag.

USA: Zahl der illegalen Grenzübertritte gesunken

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  • Die grossen Migranten-Gruppen aus Mittelamerika, die Ende 2018 bis zur Südgrenze der USA gelangt sind, wurden dort zu einem Politikum.
  • US-Präsident Donald Trump drohte Mexiko mit Strafzöllen, wenn es nicht mehr gegen die illegale Migration unternehme.
  • Nach einer Vereinbarung der beiden Länder vom vergangenen Juni setzte Mexiko Tausende Soldaten seiner Nationalgarde an den Grenzen ein.
  • Die Zahl der illegalen Grenzübertritte in die USA sank seitdem deutlich.
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3 Kommentare

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  • Kommentar von Adi Berger  (Adi B.)
    Lasst die Leute einfach durchreisen bis in die USA damit die Amis endlich spüren welche Mugrationskrise in Europa dank ihren Interventionen in Syrien, Afghanistan, Lybien usw. herrscht.
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    1. Antwort von Margot Helmers  (Margot Helmers)
      Libyen wurde von Herrn Sakozy / Frankreich mit gütiger Hilfe von Herrn Blair / GB "demokratisiert". Als die Waffen ausgingen haben sie Herrn Obama / USA angebettelt. Den musst man nicht zweimal fragen, denn Herr Gaddafi wollte den goldgedeckten Dinar einführen und das Öl nicht mehr mit US $ handeln. Im Irak und Afghanistan waren die USA und GB tätig. Syrien ist komplizierter, anfänglich ging es um eine Gaspipeline vom persischen Gold durch Syrien bis in die Türkei.
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  • Kommentar von Margot Helmers  (Margot Helmers)
    Vertreter der mexikanischen Einwanderungsbehörde rief den Menschen, die vor allem aus Honduras und El Salvador stammten, mit einem Megaphon zu, sie müssten für eine legale Einreise entsprechende Papiere vorweisen.
    Mich stört bei der allgemeinen Berichterstattung, dass stets nur über Konflikte an der Grenze, in den Lagern oder Wunschdestinationen berichtet wird. Was ist mit den verantwortlichen Politikern aus den Herkunftländern? Warum werden die nicht in den Focus der Öffentlichkeit gerückt?
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