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Auszeichnung in Stockholm Greta Thunberg erhält Umweltpreis – und lehnt ihn ab

  • Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat den Umweltpreis des Nordischen Rates zugesprochen bekommen, ihn aber abgelehnt.
  • Die Klimabewegung brauche keine weiteren Preise, sondern Taten, liess sie wissen.
Video
Aus dem Archiv: Greta Thunberg redet den Mächtigen ins Gewissen
Aus News-Clip vom 23.09.2019.
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Sie erhalte den Preis dafür, dass sie Millionen Menschen in aller Welt dazu mobilisiert habe, zu einem kritischen Zeitpunkt politisches Handeln für das Klima einzufordern, gab der Rat am Dienstagabend in Stockholm bekannt.

Kurz darauf twitterte die 16-jährige Aktivistin Thunberg, sie habe sich entschlossen, den Preis abzulehnen. Sie danke dem Nordischen Rat zwar für die Auszeichnung, die eine grosse Ehre darstelle, schrieb Thunberg auf Instagram. Die Klimabewegung brauche jedoch keine weiteren Preise, sondern Politiker, die auf die Erkenntnisse der Wissenschaft hörten.

Kritik an Skandinavien

Zwei Vertreterinnen der Klimabewegung Fridays for Future erklärten bei der Zeremonie im Auftrag Thunbergs, die skandinavischen Länder zählten zu den Staaten, die am meisten für das Klima tun könnten, im Prinzip aber nichts unternähmen.

Der Nordische Rat

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  • Der Nordische Rat ist das zentrale Forum der Region Skandinavien.
  • Zu seinen Mitgliedern zählen neben Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island auch die weitgehend selbstständigen Territorien Åland, Grönland und die Färöer-Inseln.
  • Jedes Jahr vergibt der Rat Preise in den Kategorien Literatur, Kinder- und Jugendliteratur, Film, Musik und Umwelt.
  • Jede der Auszeichnungen ist mit 350'000 dänischen Kronen (rund 52'000 Franken) dotiert.

Thunberg war von den Ländern Schweden und Norwegen für den Umweltpreis nominiert worden. Sie befindet sich seit zwei Monaten in Nordamerika.

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54 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Ich vermute, in einem Jahr schreibt keine einzige Zeitung mehr über Greta, denn viel dringendere Probleme werden uns gewaltig zu schaffen machen. Das soll nicht heissen, dass es solche Auftritte nicht benötigt, sie sollten nur die Täter besser benennen, damit diese nicht in der Anonymität sich aus dem Staub machen können.
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    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Übrigens: gerade WEIL Greta weder Täter noch Lösungen beim Namen nennt, glaube ich auch nicht dass sie im Status Mahatma Ghandi, oder Dr. King jr. in die Geschichte eingehen wird. Glasklar Farbe zu bekennen ist bekanntlich sehr gefährlich. Dass sie eine Randnotiz der Geschichte wird wie z.B. Colin Kaepernick, würde ich ihr von Herzen gönnen.
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    2. Antwort von robert mathis  (veritas)
      Ich kann diesen Gretahype nicht mehr mit ausstehen man tut gerade so als hätte vorher Niemand gesehen dass wir der Umwelt mehr Sorge tragen müssen den Wenigsten macht dieses Auftreten Eindruck habe bis anhin keine sauberen Strände oder weniger Abfall gesehen kaum Einer ist wegen dieses Mädchens weniger geflogen oder weniger Auto gefahren......also was solls.....
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  • Kommentar von Raymond Klaus  (Ray)
    Geht sie da wieder zur Schule?
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    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Raymond Klaus: Ist das für Sie wichtig? Sie hat mit 16 Jahren mehr erreicht als fast alle von uns im ganzen Leben nie erreichen. Von solchen Preisen welche Greta ablehnt, können wir bis zum Lebensende nur träumen.
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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Man kann ihr einiges vorwerfen, aber nicht, dass sie inkonequent sei. Begrüssen würde ich, wenn sie zu ihren zahlreichen Forderungen auch noch Beispiele für Lösungsansätze und neue, effektiv nachhaltige Technologien bringen würde. Damit wäre dann auch die Wirtschaft zu überzeugen. Wieder zurück in die Höhlen könne wir nicht mehr. Air-to-Fuel Technologien, Wasserstoff oder wie unlängst frühere Anführer der Anti-Atomkraft-Bewegung selber sagen: Thorium-Reaktoren. Nur Mahnen alleine reicht nicht.
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