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Legende: Video Italienischer Senat sagt «Ja» zur Schnellbahnstrecke Turin-Lyon abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Aus Tagesschau vom 07.08.2019.
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Bahnverbindung Turin – Lyon Italienisches Parlament will keinen Projekt-Stopp

  • Italiens Parlament hat alle Vorstösse gegen den Bau der neuen Bahnverbindung zwischen Italien und Frankreich abgelehnt.
  • Der Senat hat damit einen letzten Antrag der Fünf-Sterne-Bewegung für einen Projekt-Stopp verworfen.

Die Bewegung wollte das von der EU unterstützte Milliardenprojekt verhindern. Die Regierungspartnerin Lega und der parteilose Regierungschef Giuseppe Conte befürworteten die Zugverbindung. Schon im März wäre die Regierungsallianz am Streit um die Zugstrecke fast zerbrochen.

Die Strecke soll die Zugfahrten zwischen Städten in Europa wie Mailand, Venedig, Barcelona, Lissabon und Paris beschleunigen. Zudem soll damit der Güterverkehr auf die Schienen gebracht werden.

Salvini brachte Neuwahlen ins Spiel

Die geplante, insgesamt 270 Kilometer lange Bahntrasse mit einem rund 60 Kilometer langen Tunnel durch die Alpen ist seit Jahren avisiert. Auf einem Teil wurde auch schon mit den Bauarbeiten begonnen.

Die Strecke soll die Zugfahrten zwischen Städten in Europa wie Mailand, Venedig, Barcelona, Lissabon und Paris beschleunigen. Zudem soll damit der Güterverkehr auf die Schienen gebracht werden.

Lega-Politiker und Innenminister Matteo Salvini hatte die Cinque Stelle gewarnt: Wer Nein zum Projekt sage, bringe die Regierung in Gefahr. Ausserdem hatte Salvini Neuwahlen ins Spiel gebracht.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Achim Frill  (Afri)
    Jeder Ausbau der Bahn ist aus Gründen des Umweltschutzes zu begrüssen. Weil ich Klimaleugner bin betone ich hier explizit "Umweltschutz". Denn auch ohne die hippe Klimahysterie ist es mir äusserst wichtig, dass Güter so viel wie möglich auf die Schiene kommen, und die unsinnige innereuropäische Fliegerei stark reduziert wird.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Auch wenn diese neue West-Ost-Schnellbahn (zwischen Frankreich und Italien) mehrere Milliarden Euros (für alle Anstösserländer) kosten wird, hätte ein Baustop zu einem verhehrenden Debakel geführt! Es ist nun auch eine wichtige Aufgabe der EU-Zentrale, dieses Bahnprojekt und die Fertigstellung zu unterstützen! Es sollte auch in Brüssel langsam die Einsicht wachsen, vermehrt weite Transit-Güter auf der Schiene, statt auf den Strassen durch Europa zu "karren"!
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  • Kommentar von Urs Heim  (Ursus)
    Wenn Salvini dafür ist, zuckt das politische System Italiens zusammen, denn alle, auch die südlich Roms wissen wieviel macht Salvini schon hat und das er den Takt angibt- natürlich auch für Neuwahlen.
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