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Belarus Hausarrest: Blogger Roman Protassewitsch aus Gefängnis entlassen

  • Der festgenommene Blogger Roman Protassewitsch und seine Freundin Sofia Sapega sollen in Hausarrest verlegt worden sein, teilte die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja in ihrem Exil in der EU mit.
  • Eine Bestätigung von den Behörden in Minsk gab es zunächst nicht – die russische Botschaft teilte mit, Sapega sei in Hausarrest versetzt worden und die britische BBC meldete unter Berufung auf Protassewitschs Vater, sein Sohn sei nicht mehr im Gefängnis.
  • Belarussische Behörden hatten am 23. Mai eine Ryanair-Passagiermaschine zu einer Zwischenlandung in Minsk gezwungen, wo Protassewitsch und dessen Freundin festgenommen wurden.
Video
Aus dem Archiv: Roman Protassewitsch erneut zu Auftritt gezwungen
Aus Tagesschau vom 04.06.2021.
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Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja sprach von einer «guten Nachricht» – betonte aber: «Hausarrest, das ist keine Freiheit.» Protassewitsch und Sapega seien «Geiseln» des Systems von Machthaber Alexander Lukaschenko.

Die umstrittene Festnahme Protassewitschs und seiner Freundin hatte zu massivem Protest im Westen geführt und zu neuen Sanktionen. Lukaschenko sieht sich nach der Operation, bei der auch ein Kampfjet aufgestiegen war, wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftraum in der Kritik.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Peter Auer  (Ural620)
    Das belarussische Ermittlungskomitee berichtet, dass Protasevich und Freundin angeblich ein Vorverfahrensabkommen ueber die Zusammenarbeit mit den Ermittlungen abgeschlossen haben und " konsequente Gestaendnisse " ! Was auch immer das heissen mag. In der von ihnen angeblich selbst eingereichten Petition erklaeren sie sich unter anderem bereit, die Komplizen aufzudecken und alles zu tun, um den durch die Verbrechen verursachten Schaden wiedergutzumachen. Quelle: meduza
    1. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Danke Herr Auer für die Info. Somit scheint der Druck von aussen rein gar nichts genützt zu haben. Ich sehe es eher so, dass die beiden freigelassen wurden nach erzwungenen Geständnissen, verlangte Aussagen andere zu denunzieren. Das muss ein beschissenes Gefühl sein.
  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Ich vermute dass Personen um Lukaschenko die von den Sanktionen ebenfalls betroffen sind Druck ausgeübt haben. Die Sanktionen scheinen somit doch ihre Wirkung zu haben und dürfen nicht so schnell aufgegeben werden.
  • Kommentar von Manu Meier  (Manuel Meier)
    Werden jetzt Sanktionen wieder gelockert? Weissrussland scheint ja nicht so schlimm mit ihm umzugehen wie prognostiziert. Ich denke wohl kaum
    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Wäre wirklich nicht intelligent, jetzt alles wieder aufzuheben. Es zeigt doch, dass ein wirtschaftlicher Druck doch etwas nützt.
    2. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Die Sanktionen sollten noch nicht gelockert werden Herr Meier. Nur weil
      er jetzt nachgegeben hat, sitzen noch unzählige in den Gefängnissen
      auch mit Folterungen. Auch wenn die beiden jetzt in Hausarrest sind.
      Ein Wort von den beiden, was sie erleben mussten und sie gehen wieder
      Zurück. Er selbst muss erst spüren und zwar sehr hart, wie die freie
      Welt über ihn denkt, und dass sie ihre Sanktionen wahr machen. Leider
      leider das Volk auch darunter, aber jetzt keinen Rückzug.
    3. Antwort von Manu Meier  (Manuel Meier)
      Und das wissen sie woher Frau Wüstner? Wenn der Druck bleibt, obwohl er nachgibt (jedenfalls in diesem einen Fall), dann nützt es ja nichts, wenn er anderen Forderungen auch nach kommt. Also wird das sicher nicht passieren und die Spirale dreht sich weiter.
    4. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Herr Meier, er wusste doch ganz genau Bescheid über Sanktionen, diese wurden doch auch sofort angekündigt. Mit diesem Hausarrest wollte er dies verhindern. Und es ist meine Meinung, da darf man nicht nachgeben.
      Der Druck auf ihn muss noch eine Zeit aufrecht erhalten bleiben. Ansonsten geht das Spiel bald wieder von Neuem los.