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«Ocean Viking» darf Sizilien anlaufen
Aus Tagesschau vom 05.07.2020.
abspielen. Laufzeit 40 Sekunden.
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Bewegung im Mittelmeer Schiff mit Bootsflüchtlingen darf nun doch Sizilien anlaufen

  • Italien hat die 180 Migranten auf dem privaten Rettungsschiff «Ocean Viking» auf das Coronavirus testen lassen und plant ihre Übernahme auf ein Quarantäneschiff.
  • Die 180 Botsflüchtlinge dürften morgen in Sizilien auf das Quarantäneschiff ausgeschifft werden, teilte die Organisation SOS Méditerranée auf Twitter mit.
  • Zuvor hatte sich die Lage auf dem Schiff der Organisation, das sich in internationalen Gewässern vor Sizilien befindet, zugespitzt.
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Aus dem Archiv: Zahl der Bootflüchtlinge im Mittelmeer steigt an
aus Echo der Zeit vom 29.06.2020.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 29 Sekunden.

Die Organisation SOS Méditerranée berichtete von einem Hungerstreik unter den Geflüchteten und von mehreren Suizidversuchen. Bis dahin waren mehrere Bitten um Zuweisung eines sicheren Hafens in Malta und Italien erfolglos geblieben.

Italien schickte am Samstag einen Psychiater und einen kulturellen Mediator für mehrere Stunden an Bord, berichteten beide Seiten. Die Lage an Bord habe sich etwas entspannt, bestätigte SOS Méditerranée am Sonntag. Die Corona-Abstriche, für die italienische Helfer an Bord gekommen waren, seien am Sonntagnachmittag abgeschlossen worden. Über Ergebnisse sei noch nichts bekannt. In anderen Fällen waren bei Tests von Migranten auf Schiffen zuletzt einige Coronafälle entdeckt worden.

180 Menschen an Bord

Wie SOS Méditerranée schrieb, nahm das Schiff in insgesamt vier Einsätzen am 25. und am 30. Juni rund 180 Menschen aus dem Mittelmeer an Bord.

Italien und Malta hatten sich in der Corona-Pandemie zu nicht sicheren Häfen erklärt. Trotzdem brechen Migranten von Libyen und Tunesien in Richtung Europa auf. Rom und Valletta nahmen zuletzt zwar wieder Menschen von privaten Schiffen auf, doch die Länder zögern mit der Zuweisung von Häfen oft lange. Sie fordern von anderen EU-Staaten regelmässig Zusagen über die Weiterverteilung der Menschen.

Tagesschau, 05.07.2020, 18 Uhr;

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Josephk Ernstk  (Joseph ernst)
    Herr Baumann bringt es hervorragend auf den Punkt ! Die NGOs sind ein Teil dieses kriminellen äusserst lukrativen Geschäftes ! Wirkliche Flüchtlinge sind gar nicht in der Lage, die Schleppergebühren zu zahlen. Es sind Wirtschaftsflüchtlinge die sicher im eigenen Lande dringend bfnötigt werden. Es ist unverständlich, dass dieses Treiben nicht endlich gestoppt wird !
  • Kommentar von Lukas Schmid  (Traugott)
    Diese kommentare hier gegen die Flüchtlinge sind ein Bild der Schweiz.

    Gegen die Mächtigen / Chefs keinen Mut um denen die Meinung zu sagen, aber gegen die ärmsten wettern, also gegen unten treten das geht.
  • Kommentar von Klaus KREUTER  (SWISSKK)
    Glaubt jemand dass man diesen Menschen einen Gefallen tut wenn man diese hier aufnimmt?Wir sorgen dafür dass Menschen in Afrika etc.weg gehen anstatt das Land aufzubauen. Nur, die Crux ist,die irrsinnige Teilung Afrika`s durch die Kolonialmächte verhindert vielfach eine Entwicklung die sich nach den spezifischen Gegebenheiten Afrika`s richtet. Das alles zu ändern ist eine Aufgaben die kaum jemand schaffen wird, also machen wir weiter mit einer Politik die Europa langfrisitig mehr als tangiert.
    1. Antwort von Konrad Schläpfer  (Koni)
      Ob das die Teilung Afrikas war oder ist bleibe dahin gestellt. Jedenfalls ist es keine Ausrede für die grassierende Korruption durch die eigenen Regierungs -Clans, für die Massenvermehrung und Unproduktivität.