Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Bis Ende April AfD-Vorstand fordert Auflösung des rechtsextremen «Flügels»

  • Der Vorstand der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) verlangt vom «Flügel» die Selbstauflösung bis Ende April.
  • Westdeutsche AfD-Landesverbänden hatten gefordert, der Bundesvorstand müsse Massnahmen ergreifen.
  • Vergangene Woche war die Gruppierung vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft worden.

Mit breiter Mehrheit beschloss der Parteivorstand in Berlin, von dem für Samstag anstehenden «Flügel»-Treffen werde eine Erklärung erwartet, dass sich die Gruppierung bis zum 30. April auflöst. Das bestätigte ein Parteisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatte das ARD-Hauptstadtstudio darüber berichtet.

Demnach stimmten für die Beschlussvorlage elf Vorstandsmitglieder, es gab eine Nein-Stimme und eine Enthaltung. Laut ARD-Bericht stimmte «Flügel»-Chefstratege Andreas Kalbitz gegen den Beschluss, der Bundestagsabgeordnete und «Flügel»-Anhänger Stephan Brandner enthielt sich.

«Flügel» wird vom Verfassungsschutz beobachtet

Nach mehrstündigen Beratungen sei die Vorlage von den Parteichefs Jörg Meuthen und Tino Chrupalla sowie den Vorstandsmitgliedern Alice Weidel, Beatrix von Storch und Carsten Hütter eingebracht worden.

Aus zahlreichen westdeutschen AfD-Landesverbänden war in den vergangenen Tagen die Forderung gekommen, der Bundesvorstand müsse Massnahmen gegen den «Flügel» ergreifen. Vergangene Woche war die Gruppierung um den Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke und Andreas Kalbitz vom Verfassungsschutz, dem deutschen Inlandgeheimdienst, als rechtsextrem eingestuft worden. Damit ist der «Flügel» Beobachtungsobjekt.

Alexander Gauland in Berlin, dahinter Journalisten
Legende: Alexander Gauland auf dem Weg zum Treffen des AfD-Vorstands in Berlin. Keystone

Info 3, 20.03.2020, 17 Uhr; sda/rehm

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

19 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.