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Black Lives Matter New Yorker Polizist wird nach Würgegriff-Vorfall suspendiert

  • Polizeichef Dermot Shea spricht in einem Tweet von einem «verstörenden» Vorfall. Die Untersuchung dauere noch an.
  • Die Polizei veröffentlichte ein Bodycam-Video, zudem gab es Handy-Aufnahmen eines Passanten.
  • Die Videos scheinen zu belegen, dass der Polizist bei dem auf dem Boden liegenden Mann einen illegalen Würgegriff anwendete.
Video
Aus dem Archiv: Druck auf die Politik steigt mit dem Fall Floyd
Aus Tagesschau vom 08.06.2020.
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Der 35-jährige Afroamerikaner sei bei der Festnahme am Sonntagmorgen im Bezirk Queens verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtet die «New York Times». Bei dem Vorfall waren mehrere Polizisten zugegen. Die Verhaftung erfolgte unter anderem wegen Verdacht auf Ruhestörung.

Neues Gesetz verbietet Würgegriff

Die Stadt New York hatte vorige Woche ein Gesetz erlassen, das die Anwendung von Würgegriffen verbietet und unter Strafe stellt. Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis am 25. Mai ist es landesweit zu Massenprotesten gegen Rassismus und Polizeibrutalität gekommen.

Städte und Bezirke haben Polizeireformen angekündigt, etwa die Abschaffung umstrittener Praktiken wie Würgegriffe. Floyd war gestorben, nachdem ein weisser Polizeibeamter sein Knie minutenlang in dessen Nacken des 46-Jährigen gedrückt hatte.

SRF 4 News, 8 Uhr, 22.06.20;

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Benedikt Walchli  (Baenzi)
    Kein Wort in den MSM's über die 100 angeschossenen und 14 Toten Schwarzen in Chicago übers Vaterstag-Wochenende! Ausgeglichene Berichterstattung, oder BLM bis zum abwinken?
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Nicht lernfähig die Polizisten.
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  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Was sind denn so die Alternativen zum Würgegriff?
    Laufen lassen? Oder gleich erschiessen?
    Eine diesbezügliche Diskussion, die mir, wie mir scheint noch nicht geführt wurde, wäre sicher auch mal aus der praxisbezogenen Optik eines Polizisten interessant. Insbesondere auch die Frage, ob die Sicherheit von Polizisten beim Verbot von Würgegriffen neuen Risiken ausgesetzt wäre und wenn, ob dann nicht einfach schneller geschossen würde.
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    1. Antwort von Ramun Niederer  (Anaximander)
      Als ich meinen Militärdienst leistete wurden wir auch im Umgang mit Festnahmen geschult. Dabei wurde ganz klar vermittelt, dass gewisse Zonen des Körpers tabu sind. Wer irgendwelche Massnahmen gegen diese Zonen einleitet, muss mit dem Tod der anderen Person rechnen. Dazu gehören zum Beispiel eben der Hals. Wenn Würgegriffe im Militär tabu sind, sollte dass doch auch für die Polizei gelten, nicht?
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    2. Antwort von René Baron  (René Baron)
      Sehr geehrteer Herr Niederer,
      Es gibt viele Formen von Militär:
      Ausbildung-, Miliz- und Berufsmilitär sind unterschiedlich instruiert. Ausserdem haben spezielle Einsatzkräfte (KFOR, WEF, etc). spezielle Order, resp. hat Eigenschutz dort im Rahmen der Verhältnismässigkeit immer oberste Priorität.
      Ausserdem beantworten sie eigentlich nicht meine Frage nach den Alternativen, sondern reden etwas aus der Theorie, was Sie selber im praktischen Einsatz vermutlich noch nie angewendet haben. Oder?
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    3. Antwort von Georg Fischer  (SGF)
      @Barron:Es ist unbestritten dass die Polizeiausbildung in den USA höchst ungenügend ist und das enormer Handlungsbedarf besteht.Mit den neuesten Vorfällen hat man das endlich erkannt und beginnt mit der Überareitung/Anpassungen was natürlich Geld kostet.Viel wichtiger und entscheidender ist aber den Einfluss der Polizei Gewerkschaften brechen zu können.Die können so ziemlich alles verhindern.Trump scheint keine Absicht zu haben hier einzugreifen,Law nd Order, mehr/bessere Waffen für die Polizei.
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    4. Antwort von René Baron  (René Baron)
      Sehr geehrter Herr Fischer,
      Ich stimme ihrem Inhalt zu, erlaube mir aber zu bemerken, dass sie nicht auf meine Frage eingehen, resp. ihre Antwort meine Frage nach konkreten Alternativen nicht beantwortet.
      Aber genau das scheint mir eben auch ein Problem zu sein. Wer Würgegriffe verbietet, sollte auch aufzeigen können, was ganz konkret alternativ zu diesen getan werden kann um Polizisten nicht höheren Risiken auszusetzen. Whatsaboutismus können wir alle :-)
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    5. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      In verschiedenen asiatischen Kampfsportarten, gibt es eine Vielzahl von äußerst schmerzhaften Griffen, die einen Gegner zur Aufgabe zwingen. Wenn einem sowas in der Ausbildung aber nicht beigebracht wird, hat man als Polizist oft das Nachsehen. Viele wissen aber auch nicht, was hinter dem Begriff Verhältnismäßigkeit steht.
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    6. Antwort von René Baron  (René Baron)
      Sehr geehrter Herr Kirchhoff,
      Der Sinn und Zweck besagten Würgegriffs - es handelt sich hier um einen speziellen und nicht den aus gemeinen Filmen - besteht ja nicht darin, Schmerzen zuzuführen, sondern den Täter zu fixieren.
      Welcher der von ihnen erwähnten Kampfsportkniffe tut das auch entsprechend effizient? Sie können erwarten, dass mir die "Fachsprache" geläufig ist. Also?
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    7. Antwort von Samuel Herrmann  (Samuel Herrmann)
      @Rene Baron
      Würgegriffe sind nicht zweckmässig und nicht verhältnissmässig. In der Polizeischule, in Security-Kursen aber auch als Privatperson z.B. bei Marco Schnyder lernt man bessere Techniken. Hebeltechnicken, Schmerzpunkte.
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    8. Antwort von Andi Zimmermann  (Andi Zimmermann)
      Guten Tag Herr Baron,
      Ich denke dass der sogenante Polizeigriff eine gute alternative darstellt. Aber dies spielt letztlich gar keine so grosse Rolle. Ich habe schon oft gesehen wie aggressive Personen von der Security fixiert wurden und es war nie nötig den Betroffenen zu würgen, ob die angewendeten Griffe nun eine Bezeichnung hatten oder nicht. Lg
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    9. Antwort von René Baron  (René Baron)
      Sehr geehrter Herr Herrmann,
      Alternativen zum Würgegriff erfordern sehr gute Ausbildung, Training und Fitness die nicht jeder Polizist mitbringt. Ausserdem kann der Würgegriff auch in voller Montur angewendet werden, was bei vielen Alternativen nicht der Fall ist. Was zählt ist das was auch unter Stress, in voller Ausrüstung in der Strasse bei unkontrollierten Gegnern instinktiv funktioniert und nicht das, was ohne all diese Faktoren gelehrt wird.
      Hobby und Einsatz liegen Welten auseinander!
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    10. Antwort von René Baron  (René Baron)
      Sehr geehrter Herr Zimmermann,
      Mit Verlaub, wenn ihr Täter 50 Kg mehr wiegt als Sie, ist da leider nichts mit "Polizeigriff". Ausserdem können Sie den Täter so nicht fixieren UND die Handschellen anlegen.
      Ich denke, wir sollten die Beantwortung meiner Frage Fachleuten überlassen, halte aber gleichzeitig fest, dass sie noch nicht beantwortet wurde. Leider scheinen sich hier auch Fachleute bedeckt zu halten und vielleicht gibt es auch keine Antwort... was dann auch wieder eine wäre.
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    11. Antwort von Sancho Brochella  (warum?)
      @R.Baron... da es ja nicht nur die USA gibt, sondern auch in der Schweiz Polizisten Leute verhaften und laut deren Aussage "... der Würgegriff schon seit Jahren tabu (ist)" schliesse ich mal, dass der Würgegriff als Technik nicht zwingend nötig ist.
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