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Blitzbesuch in Syrien Putin trifft Machthaber Baschar al-Assad

  • Der russische Präsident Wladimir Putin hat erstmals die syrische Hauptstadt Damaskus besucht und dort Machthaber Baschar al-Assad getroffen.
  • Er habe mit Präsident Baschar-al Assad die Lage erörtert, teilte ein Sprecher Putins mit.
  • Russlands Armee unterstützt das Assad-Regime im syrischen Bürgerkrieg seit 2015.
Video
Aus dem Archiv: Putin rechtfertigt Einsatz in Syrien
Aus Tagesschau vom 16.10.2015.
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Ein Kremlsprecher erklärte der Agentur Interfax zufolge, die beiden Präsidenten hätten sich auf einem Kommandoposten des russischen Militärs getroffen. Der Besuch war vorab nicht angekündigt worden.

Moskau ist im fast neunjährigen syrischen Bürgerkrieg neben dem Iran der wichtigste Unterstützer der Regierung. Mit Hilfe Moskaus konnten Assad-Anhänger mittlerweile wieder rund zwei Drittel des Landes unter Kontrolle bringen. Russische Jets fliegen regelmässig Angriffe gegen die Gegner der Regierung.

Bei dem Gespräch sei es um die Lage in verschiedenen Regionen des Landes gegangen, teilte der Sprecher weiter mit. Syriens Präsidialamt erklärte, Assad habe den russischen Soldaten für ihre «Opfer» im Bürgerkrieg gedankt.

Putin ist Assads wichtigster Verbündeter

Russland setzt sich seit langem dafür ein, dass die syrische Regierung die Kontrolle über das Land zurückgewinnt. Moskau hatte deshalb schon mehrfach den Abzug ausländischer Truppen gefordert. Assad wiederum hat mehrfach erklärt, er wolle ganz Syrien wieder einnehmen.

Putin war bereits im Dezember 2017 überraschend nach Syrien gereist. Damals hatte er Assad auf der russischen Luftwaffenbasis Hamaimim in der Provinz Latakia im Westen getroffen und den Rückzug eines Grossteils der russischen Truppen aus dem Bürgerkriegsland angeordnet. Im November 2017 hatte Putin den syrischen Präsidenten zudem überraschend im russischen Badeort Sotschi empfangen und signalisiert, dass sich Moskaus Militäreinsatz seinem Ende nähere.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Hier stellt sich die Frage wer von den beiden Herren der Machthaber ist und wer der Machtdelegierte . Macht besitzt nur Putin und ist darum der Machthaber, Assad ist der Machtabhängige. So sehe ich den Sachzusammenhang in Syrien, Assad verwaltet die Macht Russlands in Syrien . Das sind die Folgen der USA -Schaukelpolitik in dieser Region.
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  • Kommentar von Christian Szabo  (C. Szabo)
    Machthaber Assad? Machthaber Trump? Sie diese Männer nicht beide Prösidenten eines Landes? Wieso nicht neutral benennen? Wenn es nach der Macht- und Gewaltausübung ginge, wäre die USA sicherlich viel weiter vorne. Und nach hriminellen Motiven und den verursachten Schäden ganz genau so....ein wenig zum Nachdenken.
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    1. Antwort von Zeinab Hadis  (Menschenfamilie)
      Weil das zu der Manipulation gehört! Funktioniert leider sehr gut!
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  • Kommentar von Urs Heim  (Ursus)
    Putin bemüht sich mit dem Besuch Assads Syrien um ein glaubwürdiges Gegengewicht zu den USA. Russland das geographisch immer noch eine Supermacht darstellt, zeigt mit den geschickten Schachzügen das mit der Kraft des russischen Bären zu rechnen ist. Putin ist und bleibt politisch gesehen die intellektuelle Supermacht des Planeten, keiner kann diesem schlauen Fuchs nur annähernd das Wasser reichen.
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    1. Antwort von mahmut alane  (holundder)
      Hat ja auch nicht wirklich Konkurrenz. Trump, Morrison, Johnson, bolsonaro.... Alle ziemlich beschränkt.
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    2. Antwort von Reto Blatter  (against mainstream)
      Putin war ein zweitklassiger Geheimdienstmitarbeiter. Während seiner Zeit zerfiel die Sowjetunion und das heutige Russland ist höchstens noch eine Regionalmacht mit der Wirtschaftsleistung des Staates New York. Es scheint als der amerikanische Gryzzly um einiges stärker ist:)
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    3. Antwort von kurt trionfini  (kt)
      Herr Heim: Das ist unfair. Sie vergleichen Aepfel mit Birnen. Genauer: Gut ausgebildeter Geheimdienstarbeiter der gerne wandert mit Birne, dessen Griff zwischen die Beine Frau nicht Wiederstehen kann. Seufz. Viel genauer: Immer besorgt tiefsinnig blickender Ex-,Geheimdienstler der sich in den Ferien auch mit bluttem Buch zeigen darf mit Birne, dessen Buch man nicht zwingend zu sehen begehrt und dessen Wortschatz nur für strube Märchen reicht.
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