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Legende: Video Die Helden von Notre-Dame abspielen. Laufzeit 10:11 Minuten.
Aus 10vor10 vom 16.04.2019.
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Brand der Notre-Dame Seelsorger der Feuerwehr rettete den grössten Schatz

Es gibt viele Helden nach dem verheerenden Brand von Notre-Dame in Paris: 400 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die historische Kathedrale vor dem Einsturz zu retten.

Einer ging dabei ein besonders grosses Risiko ein: Kaplan Jean-Marc Fournier, der Seelsorger der Feuerwehr. Eigenhändig brachte er in der brennenden Kathedrale den wertvollsten Schatz in Sicherheit. Die goldene Dornenkrone, die Jesus der Überlieferung zufolge bei der Kreuzigung trug.

Die Dornenkrone Jesu.
Legende: Die Dornenkrone hat einen Durchmesser von 21 Zentimeter und wird von Goldfäden zusammengehalten. Reuters

Fournier wird jetzt nicht nur in den sozialen Medien gefeiert. Auch der Bürgermeister des 15. Pariser Arrondissements, Philippe Goujon, lobte den Kaplan in den höchsten Tönen. «Er bestand darauf, mit den Feuerwehrleuten ins Gebäude zu gehen und die Reliquien zu retten.»

Schlüsselrolle bei Bataclan-Terrorangriff

Fournier hatte sich bereits nach den Terroranschlägen vom November 2015 einen Namen gemacht, als er sich nach dem Massaker im Pariser Konzertsaal Bataclan um die Verletzten kümmerte und für die Toten betete.

Zerstörung an der Notre-Dame
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17 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Gasser  (allesrotscher)
    @D. Meier: Himmel und Hölle sind Zustände der Seele, nicht Orte!!!!
    Als die Bibel geschrieben wurde waren die einfachen Menschen noch nicht in der Lage so abstrakt wie heute zu denken, daher ist die Bibel voller Symbol-Bilder.
    Auch Adam und Eva sind Figuren die nicht wirklich lebten, es ist ein Märchen,
    dessen Sinn man verstehen muss, man darf vieles nicht wort-wörtlich nehmen, sonst wird es widersinnig. Dasselbe gilt für das Paradies, ein Zustand - kein Ort!!!!
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  • Kommentar von Alfred Schläpfer  (191.5yenokavan)
    Für mich immer wieder überraschend, wie emotional argumentiert wird, wenn es um Glaubens- oder Religionsfragen geht. Und noch mehr überrascht mich, wie spendenfreudig unsere Gesellschaft plötzlich wird. Das Goldene Kalb hat seine Anziehungskraft nicht verloren. Dafür bleibt die Solidarität mit den Nichtprivilegierten einmal mehr aussen vor. Sachwerte vor Menschlichkeit. Leider.
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  • Kommentar von Irtimid Wonnoque  (Irtimid W.)
    Man mag sich über die Großzügigkeit der Spender aufregen soviel man will: von wegen Klimaschutz, soziale Probleme, Flüchtlinge usw. Doch darf eines nicht vergessen werden: Als Wenigverdiener ist man in Frankreich besser sozial versorgt, als z.B. in dem moralisch aufgedunsenen Deutschland. Reichensteuer gefällig? LVMH als Spender unmoralisch: Klamotten, Alkohol? Wenigstens wird das vorwiegend in Europa produziert im Gegensatz zu H&M oder Zara.
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    1. Antwort von Dölf Meier  (Meier Dölf)
      Grundsätzlich sollte jeder sein Geld für gute Zwecke so verwenden können wie es ihm beliebt. Kommunistische Systeme haben bewiesen, dass es auch dort keine Gerechtigkeit geben kann. Dank den umfassenden "Enthüllungen" der Medien entsteht eine Neidkultur!
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