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Legende: Video Einsturz des Turms in der Dachmitte abspielen. Laufzeit 00:41 Minuten.
Aus News-Clip vom 16.04.2019.
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Reaktionen aus der ganzen Welt «Es bricht einem das Herz»

Die offizielle Schweiz hat bestürzt auf den Brand der Kathedrale Notre-Dame reagiert. Bundespräsident Ueli Maurer drückte im Namen des Gesamtbundesrats sein Mitgefühl aus. «Ich möchte unsere tiefste Trauer darüber ausdrücken, dass wir ein so geliebtes Denkmal im Herzen von Paris sehen, dass allen so lieb ist und von den Flammen zerstört wurde», hiess es in einer Stellungnahme vom Montagabend im Kurznachrichtendienst Twitter.

Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris, schrieb auf Twitter: «Heute Abend trauern alle Pariser und Franzosen um dieses Wahrzeichen unserer gemeinsamen Geschichte. Aus unserem Motto werden wir Kraft schöpfen, um wieder auf die Beine zu kommen. Fluctuat nec mergitur (lat.: «Sie schwankt, aber sie geht nicht unter», Anm. d. Red.)

Auch US-Präsident Donald Trump zeigte sich bestürzt. Die Kathedrale sei einer der grössten Schätze auf der Welt, grossartiger als fast jedes Museum. «So schrecklich, das verheerende Feuer in der Notre-Dame-Kathedrale in Paris zu sehen.»

Steffen Seibert, Sprecher der deutschen Bundesregierung: «Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen. Notre-Dame ist ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur. Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden.»

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker: «Ich verfolge minütlich den Brand, der Notre-Dame in Paris gepackt hat. Notre-Dame gehört der ganzen Menschheit. Welch trauriger Anblick. Ich teile die Gefühle der französischen Nation, die auch unsere sind.»

EU-Ratspräsident Donald Tusk: «Notre-Dame von Paris ist Notre-Dame von ganz Europa. Wir stehen heute alle an der Seite von Paris.»

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz: «Schockierende Bilder aus Paris. Ein Wahrzeichen, Weltkulturerbe und eines der schönsten Bauwerke der französischen Geschichte. Notre-Dame steht in Flammen. Wir hoffen, dass kein Mensch verletzt ist. Unsere Gedanken sind in Paris.»

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte: «Ein Stich ins Herz für die Franzosen und für uns Europäer.»

Sadiq Khan, Bürgermeister von London: «Herzzerreissende Szenen der Notre-Dame-Kathedrale in Flammen. London steht heute im Schmerz an der Seite von Paris, in ewiger Freundschaft.»

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg: «Es bricht einem das Herz, Notre-Dame in Brand zu sehen. Wir denken an alle, die daran arbeiten, dieses grosse Symbol der europäischen Kultur zu retten, und an das französische Volk.»

Italiens Innenminister Matteo Salvini: «Schreckliches Feuer bei Notre-Dame, Spitzturm eingestürzt. Wir denken an die Menschen von Paris und ganz Frankreich und umarmen sie. Italien ist solidarisch und bereit, jede Hilfe zu geben, die wir geben können.»

Audrey Azoulay, Chefin der UNO-Kulturorganisation Unesco, in der Nähe von Notre-Dame zu Reportern: «Notre-Dame ist ein Symbol für die ganze Welt. Wir sind schon mit dem Kulturministerium und der Kirche in Kontakt. Wir brauchen eine sehr schnelle Beurteilung der Schäden. Es müssen in den ersten Stunden strategisch wichtige Entscheidungen getroffen werden.»

Auch der Vatikan reagierte bestürzt. «Der Heilige Stuhl hat die Nachricht des entsetzlichen Brandes, der die Kathedrale von Notre-Dame, Symbol der Christenheit in Frankreich und der Welt, verwüstet hat, mit Schock und Trauer aufgenommen», erklärte Papst-Sprecher Alessandro Gisotti.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von André Nedwed  (A.Nedwed)
    innert nicht ein mal 24 Std kommen 1/2 Milliarde Spendengelder zusammen, am Ende werden es wahrscheinlich über 1 Milliarde sein! Wo bitte sind diese edlen Spender und Super-reiche Konzerne wenn es um humanitäre Katastrophen geht, aktuell in Moçambique??? hier handelt es sich "nur" um ein Bloody Gotteshaus!!!????!!!! die Welt ist sowas von krank!
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  • Kommentar von Marcel Chauvet  (xyzz)
    Dem Kölner Dom, entgegen anderslautenden Behauptungen im 2. Weltkrieg durch US/britische Fliegerangriffe bombardiert, wäre dasselbe wie der Kathedrale Notre- Dame mit ihrem Eichenholz-Dachstuhlgebälk passiert, hätte nicht der damalige Preußenkönig das Holzdach des Domes 1860 durch eine Eisenkonstruktion ersetzt. Knapp drei Jahrzehnte vor dem Bau des Pariser Eiffelturmes entstanden, stellt der Dachstuhl des Kölner Domes eines der bedeutendsten Denkmäler des frühen Eisenbaus dar.
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  • Kommentar von David Huser  (Dave21)
    Die Glut ist noch heiss und schon hat man Spenden in der Höhe von 450 Millionen Dollar gesammelt. Zu einem grossen Teil von Superreichen aus der Luxusgüter Branche (LVMH und Kering) die ihre Kleider wohl in Entwicklungsländern zu Hungerlöhnen zusammennähen lassen. Sorry das ich euch Heuchler bei eurer gespielten Trauer störe. Unsere Welt ist krank.
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