Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Buschbrände in Australien Weihnachten bringt die erhoffte Abkühlung

  • Milde Temperaturen über Weihnachten bescheren der Feuerwehr in Australien eine dringend benötigte Abkühlung.
  • Sie kämpft seit Wochen gegen die wütenden Buschbrände.
  • An Heiligabend waren dennoch rund 2000 Feuerwehrleute im Einsatz.
Video
Aus dem Archiv: Buschbrände in Australien
Aus News-Clip vom 19.12.2019.
abspielen

Das berichtete die Zeitung «Sydney Morning Herald». Sie nutzten das kühlere Wetter, um Massnahmen gegen eine weitere Ausbreitung der Feuer zu treffen. Denn die Brandgefahr droht sich bald wieder zu verschärfen: Meteorologen erwarten, dass die Temperaturen nach den Weihnachtstagen wieder auf über 40 Grad steigen werden. Wind werde die Löscharbeiten erschweren.

Fünf Millionen Hektar verbrannt

Dutzende Einsatzkräfte aus Kanada, USA und Neuseeland waren in den vergangenen Tagen nach Australien gekommen, um ihren erschöpften Kollegen dort zu helfen, teilte die australische Feuerwehr mit. Ein Grossteil der Feuerwehrleute in Australien sind freiwillig im Einsatz.

Allein um die Millionenmetropole Sydney herum ist seit Beginn der Brände eine Waldfläche von mehr als drei Millionen Hektar in Flammen aufgegangen, teilte die Feuerbehörde mit. Das entspricht einem Gebiet etwa von der Grösse Belgiens. Landesweit verbrannten demnach gar fast fünf Millionen Hektar Land. Besonders betroffen ist New South Wales, der bevölkerungsreichste Bundesstaat, in dem auch Sydney liegt.

Stärkerer Regen erst im Februar

Immer wieder berichten örtliche Medien von aussergewöhnlichen Rettungen. Am Dienstag beschrieb ein Winzer dem Sender ABC, wie er sich wegen herannahender Flammen in einen See rettete – und erst im Wasser bemerkte, dass er von Dutzenden Kängurus umgeben war.

Meteorologen erwarten erst im Februar stärkere Regenfälle. Bei den seit Oktober wütenden Buschbränden haben bereits acht Menschen ihr Leben verloren. Rund 1000 Häuser sind bislang zerstört worden. Auch auf die Tierwelt haben die Feuer eine verheerende Wirkung: Etwa 2000 Koalas sollen Expertenschätzungen zufolge getötet worden sein, weil sie den sich schnell ausbreitenden Flammen nicht entkommen konnten.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Tut im Herzen weh. Die Buschfeuer in Australien sind weiterhin ausser Kontrolle. Besonders davon betroffen ist die Tierwelt. Die Koalas verbrennen bei lebendigem Leib, da sie in die Bäume hinauf flüchten. Tiere wie Wombat, Taipan, Känguru, Schnabeltier, Emu, Kookaburra u.v.m. sind betroffen. Rund zwei Drittel des Lebensraums der Tiere sind von den Bränden zerstört worden sein. Premier Morrison ignoriert Klimaschutz. Wenn es nur nicht schlimmer wird in den nächsten Jahren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      Das ist das Fatale. Die Menschen, welche durch ihren Raubbau an der Natur, solche Katastrophen mitzuverantworten haben, können in letzter Konsequenz ihre Zelte abbrechen und fortziehen. Tiere können das leider nicht. Ich fürchte es wird vorerst noch schlimmer werden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Bruno Muller  (syd)
      @eyko - Scott Morrison ist Prime Minister und ignoriert Klimaschutz nicht, das hat er auch schon mehrfach gesagt. Er hat aber auch eine Verantwortung für seine Wähler, welche ihn anfangs Jahr mit einer überwätigen Mehrheit gewählt hat. Das passt aber den Linken nicht und er wird, wie überall auf der Welt von den meist linken Medien kritisiert. And by the way, Schnabeltier = Platypus leben im Wasser und Kookaburras können fliegen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Wenn Morrison den Klimaschutz nicht ignorierte, so hätte er eine wirkliche Verantwortung gegenüber seinen Wähler. So ist es einzig Opportunismus, um nicht abgewählt zu werden. Auf Kosten des Landes. Eine zwickmühle. Uebrigens, Schnabeltier und Kookaburra sind natürlich auch betroffen. Ihr Lebensraum ist, wie von eyko geschrieben, auch zerstört.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen