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Swiss fliegt ihre Destinationen in China weiterhin an
Aus SRF 4 News aktuell vom 29.01.2020.
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Corona-Virus breitet sich aus 50 Verdachtsfälle in der Schweiz – bisher alle Tests negativ

Wie ist die Situation in der Schweiz? In der Schweiz sind bislang rund 50 Verdachtsfälle auf das Corona-Virus abgeklärt worden. Alle Tests fielen laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) negativ aus. Näheres zu den Verdachtsfällen, etwa wie viele noch in Abklärung seien, gibt das BAG nicht bekannt. Ein Verdachtsfall auf das Virus im Universitätsspital Basel hatte sich bis am Mittwochmorgen nicht bestätigt. Allerdings gibt es nun wiederum einen neuen Verdachtsfall in Basel. Wann die Resultate der Analyse dieses Falls vorliegen werden, ist noch unklar. Auch im Spital in Einsiedeln soll sich ein Mann in Quarantäne befinden, bei dem das Corona-Virus vorliegen könnte, berichtet das «Höfner Volksblatt».

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Risiko für Ansteckung mit Corona-Virus in der Schweiz derzeit gering
Aus Tagesschau vom 28.01.2020.
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Wie reagieren die Fluggesellschaften? Die britische Fluggesellschaft British Airways, die indonesische Lion Air und die südkoreanische Seoul Air haben alle Flüge nach China gestoppt. Andere Airlines wie etwa Finnair, Cathay Pacific aus Hongkong und Jetstar Asia aus Singapur reduzieren die Anzahl ihrer Flüge nach China wegen fehlender Nachfrage. Die deutsche Lufthansa und deren Schweizer Tochtergesellschaft Swiss halten auf Nachfrage vorerst an ihrem Flugplan fest. «Wir beobachten die Lage weiterhin und bewerten sie laufend neu», sagte eine Swiss-Sprecherin zu SRF News.

Wie ist die Lage von Schweizern in China? Der Bund sucht nach Möglichkeiten, blockierte Schweizer Bürger aus dem Quarantäne-Gebiet in China zu evakuieren. Die Schweizer Botschaft in China verzeichnet acht angemeldete Schweizer Staatsangehörige in der vom Corona-Virus betroffenen Provinz Hubei. Diese würden allesamt in der Stadt Wuhan leben, erklärt das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Die Hälfte von ihnen sei nicht mehr vor Ort. Zudem sei die Botschaft mit weiteren Schweizer Staatsangehörigen in Kontakt. Laut dem EDA muss eine Ausreise mit den lokalen chinesischen Behörden koordiniert werden.

Wie entwickelt sich die Zahl der Infektionen? Die Zahl der Infektionen mit dem neuen Corona-Virus in China ist auf 6078 gestiegen. In der Zahl wurden 25 Fälle in Hongkong, Taiwan und Macao mitgerechnet. Die Zahl der Todesfälle geben die Behörden jetzt mit 132 an, das sind 26 Tote mehr als am Dienstag. Die meisten Todesfälle traten in der am stärksten betroffenen Provinz Hubei auf. Ausserhalb Chinas wurden bislang insgesamt etwa 80 Fälle in 15 Ländern verzeichnet.

Wie reagiert die Welt auf das Virus? Zahlreiche Länder bringen ihre Landsleute aus China heraus: Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn rechnet damit, dass mehrere Deutsche in den nächsten Stunden ausgeflogen werden. Italien will rund 50 Italiener aus Wuhan ausfliegen. Britische Rückkehrer werden 14 Tage isoliert, um ein Ausbreiten des Virus einzudämmen, teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock mit. Japan und die USA flogen schon am Mittwoch Bürger ihrer Länder aus der Millionenmetropole Wuhan in der Provinz Hubei aus. Australien will ebenfalls seine Bürger aus der chinesischen Region Wuhan ausfliegen. Für die ausgeflogenen Landsleute wird auf der Weihnachtsinsel eine eigene Quarantäne-Zone eingerichtet, in der sich die Betroffenen zunächst 14 Tage aufhalten müssen.

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FOKUS: Studiogast Richard Neher
Aus 10vor10 vom 28.01.2020.
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