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Mit viel Widerstand in die neue Welle
Aus HeuteMorgen vom 12.08.2021.
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Coronavirus in den USA Heftige Debatte über Umgang mit der nächsten Welle

In den USA steigen die Neuinfektionen stark an. Eine Verschärfung der Massnahmen hat allerdings einen schweren Stand.

Es ist wieder einmal so weit. Der höchste Epidemiologe im Land, Anthony Fauci, schlägt Alarm. Die USA würden einen heftigen Ausbruch erleben, just vor dem Schulanfang. Inzwischen gibt es wieder über 100'000 tägliche Neuinfektionen in den USA. So viele wie zuletzt im Februar.

Pandemie des Südens

Die Spitaleinweisungen sind in den letzten zwei Wochen um gut 80 Prozent gestiegen und die Todesfälle haben sich verdoppelt. In Florida und Texas etwa kommen einzelne Spitäler an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Gouverneure der beiden Staaten haben Notmassnahmen für die Gesundheitsversorgung angeordnet.

Gleichzeitig wehren sich die Republikaner gegen präventive Massnahmen wie das Maskentragen in Innenräumen. Gouverneur Greg Abbott hat in Texas Gemeinden verboten, eine Maskenpflicht jeglicher Art einzuführen. Und Gouverneur Ron DeSantis von Florida sagt, er werde alles tun, um die Rechte der Eltern von Schulkindern zu schützen.

Immer mehr Erkrankungen bei Kindern

Kurz vor Schulanfang ist in den Schulbezirken im ganzen Land eine heftige Debatte rund um Sicherheitsvorkehrungen ausgebrochen. Eltern stürmen Schulkonferenzen und schreien die Schulleitung an. 63 Prozent der Eltern in den USA sind laut einer Umfrage für eine Maskenpflicht an Schulen.

Kalifornien hat als erster Staat angeordnet, dass Lehrkräfte einen Impfschutz vorlegen oder sich wöchentlich testen lassen müssen. Immer mehr Kinder und Jugendliche stecken sich mit Covid an und werden in Spitäler eingewiesen. Sie sind häufiger als Erwachsene ungeimpft. Rund 50 Prozent der Bevölkerung in den USA ist inzwischen vollständig geimpft.

SRF 4 News, 12.08.2021, 06:00 Uhr

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Max Schmied  (Max Schmied)
    Der neue Spleen von SRF ist Zahlen in Prozente anzugeben. Wenn in der Schweiz die Coronatoten von 1 auf 2 pro Tag steigen, kann man das als massive Steigerung von 100% verkaufen. Objektiv betrachtet hat sich jedoch fast nichts verändert und die Zahl ist immer noch sehr tief. Wenn sich an einem Tag zwei anstatt eine Person mit Corona infiziert, ist das ebenfalls eine massiver Anstieg von 100%, aber in Wahrheit eine vernachlässigbar tiefe Zahl.
    1. Antwort von Sancho Brochella  (warum?)
      SRF gibt täglich die absolute Zahl der Neuinfizierten an. Gestern Mittwoch hat sich die Zahl im Vergleich zum Mittwoch letzter Woche um ca. 1000 Neuansteckungen von 1000 auf über 2000 verdoppelt. Dies auch schon am Montag und am Dienstag.
    2. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Die tatsächlichen Zahlen sind aber nicht 1 -> 2, sondern 2125 für die Schweiz und 'über 100'000 pro Tag' für die USA.
      Und als Anstieg wird auch nicht 100% angegeben, sondern 68% mehr als letzte Woche.
      Aber indem man die Zahlen selbst blödsinnig setzt kriegt man natürlich ein super Argument den Kopf in den Sand zu stecken.
  • Kommentar von Sancho Brochella  (warum?)
    ... und auch bei uns ist die Impfquote unverständlicherweise so tief. Wir machen es den USA im Moment gerade nach. Freiwillig, zumindest von einem recht hohen Anteil der Bürgerinnen und Bürger. Schade. Kinderlähmung etc. hat man besiegt, dank Impfungen. Hier wird ein riesen Tamtam darum gemacht.
    1. Antwort von Markus Hunziker  (MH1)
      Bei uns sind auch ca. 50% der Bevölkerung doppelt geimpft. Wenn man jetzt noch die unter 16-Jährigen abzieht - ich schätze 20% der Bevölkerung - dann sind noch 30% ungeimpft. Das ist zwar schade, aber nicht so schlecht.
  • Kommentar von Rolf Waibel  (Rowa)
    "Immer mehr Erkrankungen bei Kindern"
    Wovon 99,85% harmlos verlaufen.. Von den 0,15% welche ins Spital müssen, haben praktisch alle Vorerkrankungen und gehören daher zur Risikogruppe. Eltern von gesunden Kindern müssen sich also keine Sorgen machen..
    1. Antwort von Katrin Maier  (Katma)
      Und das ist für Sie etwas positives? Kinder mit Vorerkrankungen haben also einfach Pech gehabt in dieser Pandemie? Wir Erwachsene sollten alle, die sich nicht schützen können durch eine Impfung, durch unser eigenes Verhalten schützen. Ich nehme es nicht in kauf, ein geschwächtes Kind anzustecken, auch wenn es „nur“ 0.15% (Quelle?) ausmacht. Ich möchte hoffen, andere denken auch so.
    2. Antwort von Christian Kunz  (CK124)
      Da die genauen Faktoren für schwere Verläufe weder bei Erwachsenen noch Kindern bekannt ist, lässt sich gesund, bis zur Erkrankung schlecht definieren.
      Für die Eltern "kranker" Kinder ist es auch keinen Beruhigung, zu wissen, dass die Ansteckungsgefahr massiv erhöht wird mit der Delta Variante und nichts dagegen unternommen wird.
      Sie sind vermutlich jung, kinderlos oder Optimist ;-)
    3. Antwort von Walter Kern  (WalterKern)
      Herr Waibel, könnten Sie uns angeben wo das nachzulesen ist. Wenn nicht, dann betrachte ich Ihre Prozente als Fake News.
    4. Antwort von Rolf Waibel  (Rowa)
      @Katma Habe ich etwas geschrieben von wegen ich nehme es in Kauf jemanden anzustecken? Es geht mir um unnötige Angstmacherei..
    5. Antwort von Rolf Waibel  (Rowa)
      @WalterKern Quelle: services.aap.org - covid cases kids