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Das Rote Kreuz braucht Geld Finanzierungslücke gefährdet Hunderttausende Menschen in Not

  • Dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) fehlen im Budget von 2019 gegen 225 Millionen Franken.
  • Hunderttausende Menschen seien in Gefahr, wenn nicht genügend Geld zusammenkomme.
  • Betroffen sei die Nahrungsmittelhilfe, aber auch der Zugang zu sauberem Wasser, warnt das IKRK in einem Aufruf.
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Aus dem Archiv: Peter Maurer, IKRK-Präsident zur Nothilfe
Aus Rundschau talk vom 15.03.2017.
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Es bestehe die Gefahr, dass mehr als 500'000 Menschen in Konfliktgebieten keine Nahrungsmittelhilfe und mehr als drei Millionen Menschen kein sauberes Wasser mehr erhalten, wenn das fehlende Geld nicht aufgebracht werden könne, schreibt die in Genf ansässige internationale Hilfsorganisation in ihrem Appell. «Diese Finanzierungslücke ist besorgniserregend und beispiellos», sagte Dominik Stillhart, Direktor für internationale Einsätze beim IKRK.

Einrichtungen müssten schliessen

Andernfalls könnten Delegationen in über 80 Ländern Menschen, die von Konflikten und anderen Formen von Gewalt betroffen sind, nicht mehr wie bisher unterstützen und schützen. «Ohne zusätzliche Mittel besteht die Gefahr, dass etwa 40 medizinische Einrichtungen, die vom IKRK getragen und mitfinanziert werden, teilweise oder ganz geschlossen werden müssen», schreibt die Organisation.

Unsicherheit bei den Gebern

Das operative Budget 2019 des IKRK beläuft sich auf knapp 1.9 Milliarden Franken – 65 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. 93.5 Prozent dieser Summe werden laut der Organisation direkt für die Arbeit im Feld verwendet.

Christoph Hanger, Mediensprecher des IKRK, erklärt auf Anfrage von SRF News, dass bei den Gebern aufgrund politischer Veränderungen grössere Unsicherheit herrsche. Gleichzeitig seien mehr und mehr Menschen von Konflikten betroffen und bräuchten Hilfe. «Wir haben unser Budget in den letzten Jahren verdoppelt und wollen unserer Verpflichtung nachkommen, den am stärksten gefährdeten Menschen in den schlimmsten Konfliktgebieten der Welt zu helfen.» Dafür brauche das IKRK die Unterstützung aller – von traditionellen Gebern bis hin zu Schweizer Haushalten.

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