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Demonstrationen in Hongkong Deutschland empfängt bekannten Hongkonger Aktivisten

Was ist passiert? Joshua Wong, eines der Aushängeschilder der Hongkonger Protestbewegung, ist am Montagabend in Deutschland gelandet. Bevor der 22-Jährige nach Berlin reisen konnte, wurde er am Hongkonger Flughafen festgenommen, kam aber nach 24 Stunden wieder auf freien Fuss.

Legende: Video Aus dem Archiv: Korrespondentin Stahel: «Hongkongs Regierung dient Peking» abspielen. Laufzeit 00:31 Minuten.
Aus News-Clip vom 04.09.2019.

Wieso wurde Wong verhaftet? Dem Student wurde bei seiner Verhaftung am Sonntag vorgeworfen, gegen seine Kautionsauflagen verstossen zu haben. Bereits Ende August wurde Wong festgenommen, kam aber nach einigen Stunden auf Kaution wieder frei. Wong wird beschuldigt, andere zur Teilnahme an einer illegalen Versammlung in Hongkong animiert und selbst daran teilgenommen zu haben.

Was sagt Deutschland? Der deutsche Aussenminister Heiko Maas wertet die Freilassung des Aktivisten als gutes Zeichen. Maas betont auf Twitter, wie wichtig das Recht auf freie Meinungsäusserung sei. Während des Aufenthaltes in Deutschland kam es zu einem Gespräch zwischen Wong und dem deutschen Aussenimister.

Weshalb wird in Hongkong demonstriert? Ausschlaggebend für die Demonstrationen war ein umstrittenes Auslieferungsgesetz an China. Seit dem 9. Juni gehen darum vor allem junge Demonstranten regelmässig auf die Strasse. Die Gesetzesänderung wurde verworfen, doch die Protestbewegung nimmt nicht ab. Immer wieder kommt es zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Polizei. Die Aktivisten kritisierten wiederholt das Vorgehen der Polizisten.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
    Man stelle sich vor, Greta Thurnberg, Assange, Jared Kushner u.a. würden in Moskau von Lawrow zu einem freundschaftlichen Gespräch empfangen... Was wäre wohl los im westlichen Blätterwald... Nun kann man sich vorstellen, was China über die Proteste in Hong Kong denkt.
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    1. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Tja, Deutschland ist auch kein Schurkenstaat, zumindest kein anerkannter ;)
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    2. Antwort von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
      @F. Henchler: spätestens mit der Beteiligung am Kosovokrieg hat D seine "Unschuld" verloren. Wegen der US-Hörigkeit und dem Mitläufertum ist D mit den USA verlinkt. Wie schrieb einmal ein unabhängiger Anlayst: Warum sollte ein Präsident wie Putin oder Xi in Sachen Weltpolitik mit Merkel u.a. europäische Präsidenten reden statt direkt mit der Kommandozentrale in Washington? Für Europa gilt leider, mitgegangen mitgehangen - so von wegen Schurkenstaat.
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