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Zehntausende Menschen wollen mehr Klimaschutz (unkommentiert)
Aus News-Clip vom 10.05.2021.
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Demonstrationen in Städten Frankreich: Vielen ist das Klimaschutzgesetz zu lasch

  • Zehntausende Menschen haben in Paris und anderen Städten Frankreichs gegen das geplante Klimaschutzgesetz demonstriert.
  • Sie halten es für zu wenig streng.
  • Das Gesetz beinhaltet unter anderem den Straftatbestand «Ökozid».

In Paris, Lyon und weiteren Städten Frankreichs wie Besançon, Chartres, Cherbourg, Lannion, Laval, Lille, Martigues, Nantes, Quimper, Saint-Brieuc und Strassburg gingen mehrere zehntausend Personen auf die Strasse, um gegen das geplante Klimaschutzgesetz zu demonstrieren. Sie empfinden es als zu wenig streng.

Gemäss Angaben der Organisatoren haben 115'000 Personen an 163 Umzügen im ganzen Land teilgenommen. Nach Angaben der Polizei waren es 46'918 Menschen.

Die grosse Kammer des französischen Parlaments hatte letzte Woche dem Gesetz zum Klimaschutz zugestimmt, das den Demonstrantinnen und Demonstranten nicht weit genug geht. Die Abstimmung im Senat, des Oberhauses des Parlaments, wird im Sommer erwartet.

Neuer Straftatbestand

Der Gesetzesentwurf sieht unter anderem das Verbot bestimmter Inlandflüge vor, falls eine Zugalternative existiert, deren Fahrtzeit nicht länger als zweieinhalb Stunden dauert. Der Straftatbestand des Ökozids, der neu geschaffen werden soll, wäre erfüllt, wenn wissentlich schwer und dauerhaft die Gesundheit, die Flora, die Fauna oder die Qualität der Luft, des Wassers oder des Bodens geschädigt wird.

SRF 4 News, 10.05.2021, 00:00 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Das nenne ich mal eine Ansage von den Franzosen. Wer hätte so etwas vor 20 Jahren gedacht. Alle die immer noch glauben, die Schweiz sei Weltmeister im Umweltschutz, sollen sich das sehr genau anschauen. Das war einmal.
  • Kommentar von Anita Mannhart  (lupus)
    Franz Lehmann ((DrFranz)) was ihre Antwort mit meinem Beitrag zu tun hat, verstehe ich nicht. Und keinen weiteren Comment!
    1. Antwort von Franz Lehmann  ((DrFranz))
      Ich denke, dass man selbst entscheiden darf wann man kommentiert. Sie sprechen in Ihrem vorangehenden Post viele Leute an und gehen offensichtlich davon aus, dass sich diese alle verhalten würden wie Sie beschreiben. Sie nehmen eine riesige Gruppe in Sippenhaft und werfen einfach mal etwas vor. Haben Sie es jetzt verstanden?
  • Kommentar von Anita Mannhart  (lupus)
    In der Masse hat man sich schon immer wohl gefühlt. Viele latschen einfach mit.
    Diesen, wohl vorwiegend Jugendlichen (s. Bild)rate ich: geht nach Hause, zieht alle Stecker, benutzt ein Gerät zum Treten und Strom erzeugen. Dann strampelt und strampelt damit euch das Licht, eure Musik und euere Aufladegeräte für eure handies nicht schlapp machen.
    Und kein neues handy mehr, Herstellung braucht Energie und Rohstoffe, deren Abbau nicht nur viel CO2 generiert, sondern grad auch noch Kinderarbeit..
    1. Antwort von Franz Lehmann  ((DrFranz))
      Wieso dermassen fatalistisch? Haben Sie ein schlechtes Gewissen ob Ihrer Lebensweise und was Sie den Nachkommen hinterlassen? Oder gehen Sie bei "in der Masse" einfach von sich selbst aus?
    2. Antwort von Andreas Odermatt  (Ghandi9)
      Wiso können wir nicht wie Erwachsene über dieses Thema diskutieren? Wie würden Sie sich dann fühlen, wenn SVPlern geraten würde, dass diese keine importierten Produkte mehr aus dem Ausland konsumieren sollen, keine Schweizer Armbanduhren mehr tragen dürfen (kam ja durch Migration in die Schweiz), etc? Wäre doch eine völlig lächerliche Argumentationsweise, die nicht nur nicht weiterbribgt, sondern dem betroffenen eine Meinung unterstellt, welche dieser nicht hat.
    3. Antwort von Herbert Gaug  (hga)
      Was haben Sie dagegen, dass die (Klima)-Jugend endlich erwacht und genug hat von der Zerstörung unserer Erde.