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Pattsituation nach Wahl in Liechtenstein
Aus Tagesschau vom 07.02.2021.
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Differenz von 23 Stimmen Pattsituation nach Wahl in Liechtenstein

  • Im Fürstentum Liechtenstein haben die Parlamentswahlen kein klares Ergebnis für die Regierungsbildung gebracht.
  • Die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) und die Vaterländische Union (VU) erreichten bei den Parlamentswahlen einen Gleichstand.
  • Ob eine Frau das Chefamt in der fünfköpfigen Regierung übernehmen wird, ist noch unklar.

Die beiden grossen Volksparteien erzielten die gleichen Wähleranteile von je 35.9 Prozent und kommen damit auf je zehn Sitze im 25-köpfigen Landtag. Die VU erreichte am Ende 23 Stimmen mehr als die FBP. Die VU nominierte Daniel Risch für das Amt des Regierungschefs. Er ist Wirtschaftsinformatiker und war bislang Minister für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport.

Für die FBP kandidierte erstmals eine Frau, Sabine Monauni, für den Posten der Regierungschefin. Bisher standen nur Männer an der politischen Spitze des konservativen Fürstentums, in dem das Frauenwahl- und Stimmrecht 1984 eingeführt wurde. Monauni ist Juristin und leitete bislang die EU-Botschaft Liechtensteins in Brüssel.

Neuauflage der Koalition?

Das Parlament, der Landtag, hat 25 Abgeordnete. Die konservativen Mitte-Parteien FBP und VU bestimmen die Politik des Landes seit Jahrzehnten. Beide rechnen mit einer Neuauflage der Koalition.

Die liberale Oppositionspartei Die Unabhängigen (DU) flog mit 4.2 Prozent der Stimmen aus dem Parlament. Die aus DU abgespaltene, neue Partei Demokraten pro Liechtenstein (DPL) erhielt 11.1 Prozent der Stimmen. Die links-grüne Freie Liste (FL) kam auf 12.9 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 78 Prozent. 97.3 Prozent davon stimmten per Briefwahl ab.

SRF 4 News, 07.02.2021, 18 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Baumann  (Christian Baumann)
    Ein einziger Kommentar?? :-(

    Mich interessieren Berichte u Analysen über Liechtenstein auf SRF News. Schliesslich ist Liechtenstein ein Nachbar. Leider sieht u hört man nur selten etwas darüber.
    1. Antwort von Norbert Zeiner  (ZeN)
      Da ist eine Demo einer politischen Splittergruppe irgendwo in Russland von weit höherem Belang. Im Halbtags-Rhythmus Updateds und neue Artikel samt Journalisten-Analysen unterstreichen deren hohe Relevanz in der ganzen Schweiz, von Bern und Zürich bis in den hintersten Winkel von Graubünden und der Innerschweiz.