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Durchbruch nach Brexit Fischereistreit: London kündigt Einigung mit der EU an

  • Das Vereinigte Königreich hat bekannt gegeben, dass es eine Einigung mit der Europäischen Union über Fischbestände für das Jahr 2021 erzielt hat.
  • Der Deal habe eine Gesamtsumme von 333 Millionen Pfund (etwa 422 Millionen Franken) für die britische Fischereiindustrie.

«Die britische Flotte wird etwa 26‘000 Tonnen mehr Quote haben im Vergleich zu 2020», so das britische Ministerium für Umwelt und ländliche Angelegenheiten in einer Erklärung. Der Anstieg wird im Wert auf etwa 27 Millionen Pfund (rund 34 Millionen Franken) geschätzt.

Hintergrund des Streits war die Frage, ob und wie viel ausländische Fischer nach dem Brexit in britischen Gewässern fangen dürfen. Bereits in den Verhandlungen über einen Brexit-Handelspakt war dies die am heftigsten umstrittene Frage, die eine Einigung zeitweise fast unmöglich zu machen schien.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Gürr  (FrMu)
    "Das Vereinigte Königreich hat bekannt gegeben, dass es eine Einigung mit der [EU] über Fischbestände für das Jahr 2021 erzielt hat."
    Well done. Aber was ist mit 2022, 2023 etc.? Geht die Chärerei jedes Jahr wieder von vorne los? 2021 ist zur Hälfte vorbei. So durchschlagend scheint das Ergebnis der Verhandlungen nicht zu sein. Warum haben die UK Verhandler die Sache nicht permanent geregelt? Ah, geht ja nicht, wegen des potentiellen SOUVERÄNITÄTSVERLUSTES. Ein Fisch RA wär da schon gäbig.
    1. Antwort von Paul Wagner  (päule)
      Wieso pöbeln Sie da gegen UK? Als ob die EU bei den Verhandlungen nicht dabei gewesen wär oder als ob die Briten nicht verhandelt sondern beschlossen hätten.

      1. Das wurde noch nie dauerhaft geregelt.
      2. Da streiten sich auch die EU-Staaten intern.
      3. Die Quoten hängen ja (sinnvollerweise) auch von den Fischbeständen je Gebiet ab.
    2. Antwort von Werner Gürr  (FrMu)
      Herr Wagner ich erinnere mich nicht, zur Zeit als das UK noch Teil der EU war, jedes Jahr wieder gehört zu haben, dass das UK sich mit der EU re Fischbestände geeinigt hätte. Entweder ist mir diese jährliche Meldung jeweils entgangen oder es ist so, dass das erst nach dem Brexit eine Schlagzeile wert ist. Falls dem so ist, muss sich wohl etwas geändert haben im Verhältnis UK/EU auch wenn das die Brexiters und ihre Sympatisanten evtl. noch nicht wahr haben wollen.
  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Eigentlich sollten alle weniger fischen!
    Es wird viel zu viel Beifang nachher wieder vernichtet. Fischbestände leiden teilweise stark. Und wieder wird ein wirtschaftlicher Wettstreit auf dem Rücken der Natur ausgetragen. Nicht gut!