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«Eine Kugel reicht» Iran feuert wortgewaltig zurück

  • Iran hat auf die Drohungen von US-Präsident Donald Trump reagiert.
  • Das Land würde entschieden auf jede Bedrohung der USA reagieren, sagte ein Regierungssprecher laut der iranischen Agentur Tasnim.
  • Eine Kugel in Richtung Iran zu feuern, würde die Interessen der USA in der Region in Brand setzen, sagte er weiter.
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Aus dem Archiv: Trump bläst Angriff auf Iran ab
Aus Tagesschau vom 21.06.2019.
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Dem Iran sei es egal, was US-Präsident Donald Trump sage oder welche Entscheidungen er treffe, sagte Aussenamtssprecher Abbas Mussawi am Samstag der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. «Wichtig ist nur, dass wir keine Verletzungen unserer Grenzen dulden und auf jede Gefahr konsequent reagieren werden», fügte er hinzu. Der Iran treffe seine Entscheidungen selbst und unabhängig von anderen.

Trump warnte vor Krieg

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor vor den Folgen eines möglichen Krieges mit Iran gewarnt.

Trump sagte in einem Interview mit dem Sender NBC: Wenn es zu einem Krieg komme, werde es eine Vernichtung geben, wie man sie noch nie gesehen habe. Das Interview wird morgen ausgestrahlt.

Der Konflikt zwischen den USA und Iran hat sich in den letzten Tagen zugespitzt. Nach dem Abschuss einer US-Drohne durch Iran hatte Trump nach eigenen Angaben in letzter Minute einen Vergeltungsangriff gestoppt.

Merkel fordert friedliche Lösung

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Merkel fordert friedliche Lösung

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel will beim G20-Gipfel am kommenden Wochenende versuchen, eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen den USA und Iran zu erreichen. «Es muss eine politische Lösung geben», betonte Merkel am Rande des Evangelischen Kirchentages in Dortmund. «Ich habe nicht nur die Hoffnung, sondern auch die innere Bereitschaft und den Willen, dafür zu arbeiten», sagte Merkel.

Die Kanzlerin hatte den Iran bereits vor wenigen Tagen aufgefordert, am Atomabkommen festzuhalten und keine Eskalation zu suchen.

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83 Kommentare

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    Der Iran hatte sich versöhnlich und milder gezeigt als er mit der zivilisierten Welt das Atomabkommen unterzeichnet hat. Soll nicht heissen dass der Iran zum Vorzeigestaat westlicher Ideologie wurde. Aber er und sein Volk haben einen ersten Schritt getan. Und der war sicher nicht einfach. Die USA mit ihren radikalen Republikanern und ihrem Guru haben alles zerstört. Kann sagen wer auch immer was auch immer er will, die USA treiben die Welt Schritt für Schritt näher an den Abgrund.
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    1. Antwort von Jean-Pierre Simon  (Jean-Pierre Simon)
      ....westliche Werte u. nicht Ideologien!!
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    2. Antwort von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
      @Simon: Ich benutze bewusst den Begriff Ideologie.
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  • Kommentar von Ivo Gut  (Ivo Gut)
    Es ist erstaunlich, wie viele US-Basher hier im Forum laut schreien. Trump mag zwar der schlechteste POTUS aller Zeiten sein, aber fragt euch selbst, ob ihr lieber in den USA oder im Iran leben möchtet. Und ob wohl eure Frauen und Kinder lieber in der amerikanischen Demokratie oder im iranischen Gottesstaat leben würden. Es ist leicht, im bequemen Sessel gegen die USA zu wettern und gleichzeitig zu wissen, dass die USA die Ayatollahs im Ernstfall schon in die Schranken weisen werden.
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    1. Antwort von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
      @Gut: Ihr Vergleich ist plakativ und populistisch. Es geht nicht darum in welchem Nationalstaat wir leben wollen, wir leben hier in der Schweiz, in Europa. Es geht darum, mit welch gnadenlosen Geldgier und Überheblichkeit die USA sich die Welt Untertan machen will. Und sie haben kein, absolut kein Recht dazu. Und was mich betrifft, bevor ich in den volksausbeuterischen USA leben möchte kämen mir um die 100 andere in den Sinn die ich vorziehen würde.
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    2. Antwort von Jean-Pierre Simon  (Jean-Pierre Simon)
      Herr Gut, Ihnen sei empfohlen, sich der amerik. Außenpolitik zu Iran anzunehmen. So wurde in den 50iger J. d. letzen Jh. im damal. Persien v. d. Amis
      eine demokratisch gewählte Reg. gestürzt, hatten den glamourösen Schah installiert. Der hatte keinen Skrupel, trotz Analphabetum u. Armut eine der üppigsten Partys, d. die Welt je sah, zu schieben. 1971, 2500 J. Monarchie. Persepolis do het dr Schah, die hegschte Lyt bewirtet gha. Si Volgg, das het dr nit vergässe, die händ derfe Räschte frässe.
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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Immer wieder auffallend und erstaunlich wahrnehmbar bei all den Kommentar-Schreiber hier in diesem Forum. Sobald es um eine "Amerikanischer-Sache" geht, sind selbst die scheusslichsten Regime plötzlich salonfähig. Aber keiner dieser möcht in einem solchen Land leben und die regimehaften Rahmenbedingungen all jener teilen, die sich so vehement gegen die USA richten.
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    1. Antwort von Konrad Schläpfer  (Koni)
      Hans Haller, ihnen ist aber schon klar, dass seit dem 2.WK kein Staat so viel Kriege, Leid und Tote und Verwundete zu verantworten hat wie die USA.
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    2. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Naja, im Irak meinte es die USA seinerzeit auch gut mit dem Sturz des Diktators, gekommen ist es aber noch schlimmer, es führte zu radikalen Organisationen wie der IS. Es liegt allein an der Bevölkerung, sich ihrer Regimes zu entledigen.
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