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Legende: Video «Das Land wurde nicht von Wall-Street-Bankern aufgebaut!» (engl.) abspielen. Laufzeit 00:23 Minuten.
Aus News-Clip vom 30.04.2019.
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Erster Wahlkampfauftritt Joe Biden beschuldigt Trump des Machtmissbrauchs

  • In seinem ersten Wahlkampfauftritt hat Joe Biden heftige Attacken gegen Donald Trump gefahren.
  • Der Präsident missbrauche die Macht seines Amtes und sei der erste Präsident, der sich entschieden habe, nicht das gesamte Land zu repräsentieren.
  • Der Auftritt fand im Bundesstaat Pennsylvania statt, der bei den Präsidentschaftswahlen 2020 eine entscheidende Rolle spielen könnte.

«Wir kämpfen um die Seele Amerikas.» Die Amerikaner müssten für die Hoffnung und gegen die Angst stimmen, für Einheit und gegen Spaltung, für Wahrheit und gegen Lügen, betonte Barack Obamas einstiger Vizepräsident.

«Donald Trump ist der einzige Präsident, der sich entschieden hat, nicht das ganze Land zu repräsentieren», rief Biden seinen Anhängern zu. Das Land sei nicht von «Bankiers der Wall Street, Unternehmenschefs und Hedgefonds-Managern» aufgebaut worden. «Es wurde von euch aufgebaut!»

Der 76-Jährige hatte vergangene Woche seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der oppositionellen Demokraten verkündet. Im grossen Bewerberfeld seiner Partei hat sich der langjährige Senator an die Spitze gesetzt – und ist eine bevorzugte Zielscheibe von Angriffen von Präsident Trump geworden.

Ort mit Bedacht gewählt

Biden will unter anderem Wähler der Arbeiterschicht hinter sich bringen. Während gewerkschaftlich organisierte Arbeiter lange Zeit eine Säule der Unterstützung der Demokraten waren, hatte Trump 2016 viele Wähler aus der Arbeiterschicht auf seine Seite ziehen können. Die Demokraten hoffen nun, diese Wähler wieder für sich zu gewinnen. Biden gilt als volksnah und geniesst bei Arbeitern einen guten Ruf.

Als Ort seines ersten Wahlkampfauftrittes war Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania mit Bedacht gewählt: Bei der Präsidentschaftswahl 2020 dürfte Pennsylvania eine Schlüsselrolle spielen. Der Bundesstaat war 2008 und 2012 an Obama gegangen. 2016 konnte sich Trump hier aber knapp gegen seine demokratische Rivalin Hillary Clinton durchsetzen.

«Wenn ich Donald Trump 2020 schlagen kann, dann wird es hier passieren», sagte Biden. «Mit eurer Hilfe werden wir es schaffen können.»

Legende: Video Aus dem Archiv: Joe Biden steigt ins Präsidentschaftsrennen abspielen. Laufzeit 02:08 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.04.2019.
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12 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (jolanda)
    So wird es jetzt in der ganzen Wahlkampfzeit zugehen: Keine konkreten "bessere" Pläne und Einsätze, sondern einfach heftige und verunglimpfende Attacken gegen den amtierende Donald Trump reiten! Die staatshörige Masse jubelt solchen Hassorgien und Rundumschlägen gegen Trump natürlich euphorisch zu! Ein so grosses und bevölkerungsreiches Land muss zuerst Geld verdienen, um es nachher ALLEN Amerikaner(innen) verteilen zu können! Trump sieht diesen Grundsatz eben als wichtigsten Punkt!
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Dieser arme Mann besitzt auch nur den Trump als Aufhänger das wird ihm nur Gegner einbringen und keine Hilfe sein.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Die Kandidaten sollten sich weniger an Supertrump abarbeiten, sondern konkrete Lösungen für die unzähligen Probleme in den USA präsentieren!
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