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Legende: Video «Wir dürfen nicht vergessen, wer wir sind» (engl.) abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus News-Clip vom 25.04.2019.
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US-Präsidentschaftswahlen 2020 Joe Biden steigt ins Rennen

  • Der Ex-US-Vizepräsident Joe Biden will wieder ins Weisse Haus: Der 76-Jährige hat seine Kandidatur offiziell bekannt gegeben.
  • Biden gehört bisherigen Umfragen zufolge zu den potenziellen Kandidaten mit den grössten Siegeschancen.
  • Von 2009 bis 2017 war er Stellvertreter des damaligen US-Präsidenten Barack Obama.
  • Insgesamt 20 Demokraten haben ihren Hut bereits in den Ring geworfen.

Seit Monaten wurde über eine mögliche Kandidatur Bidens spekuliert. Nun ist es klar: Der frühere US-Vizepräsident steigt gegen Amtsinhaber Donald Trump ins Rennen. Das kündigte der 76-Jährige am Donnerstag auf Twitter an.

19 weitere demokratische Anwärter gibt es bereits. Dazu gehören die Senatoren Elizabeth Warren, Kamala Harris, Cory Booker, Kirsten Gillibrand und Amy Klobuchar sowie der frühere Arbeitsminister Julian Castro, der Ex-Kongressabgeordnete Beto O'Rourke, der aufstrebende Bürgermeister aus Indiana, Pete Buttigieg, und der unabhängige Senator Bernie Sanders, der bereits 2016 bei den demokratischen Vorwahlen angetreten war und damals Hillary Clinton unterlag.

Bereits zwei Versuche

Biden selbst hat aus seinen Ambitionen nie ein Geheimnis gemacht. Im Dezember hatte Biden gesagt, er sei der qualifizierteste Kandidat für den Job. Vor einigen Tagen hatte er bei einem öffentlichen Auftritt erklärt, er stehe kurz vor einer Entscheidung und habe die Unterstützung seiner Familie für eine mögliche Kandidatur.

Biden im Umfragehoch

In Umfragen unter den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern landete Biden in den vergangenen Wochen fast durchgehend auf Platz eins, obwohl er seine Kandidatur noch gar nicht erklärt hatte. Er wurde dort bislang als potenzieller Bewerber gelistet.

Sanders liegt in den Umfragen hinter Biden auf Platz zwei, die anderen Bewerber folgen erst mit deutlichem Abstand. Die Aussagekraft dieser frühen Erhebungen ist allerdings begrenzt. Bis zur entscheidenden Phase des Rennens ist es noch lange hin. Die parteiinternen Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die eigentliche Wahl im November 2020 festlegen, beginnen erst im Februar 2020 in Iowa.

Negative Schlagzeilen

Kurz vor der Verkündung seiner Kandidatur war Biden zuletzt auf negative Weise in die Schlagzeilen geraten: In den vergangenen Wochen gingen mehrere Frauen mit Vorwürfen gegen ihn an die Öffentlichkeit. Sie beklagten, Biden habe sich ihnen gegenüber in der Vergangenheit übergriffig verhalten – etwa durch ungebetene körperliche Nähe oder ungewollte Liebkosungen wie ein Tätscheln des Oberschenkels oder einen Kuss auf den Hinterkopf.

Der Demokrat gelobte daraufhin öffentlich Besserung und versprach, er werde künftig «aufmerksamer und respektvoller sein mit dem persönlichen Raum von Menschen».

Biden hat schon zwei Mal seinen Hut in den Ring geworfen, 1987 und 2008. Beim ersten Mal stolperte er über eine Plagiatsaffäre. Beim zweiten Mal hatte er keine Chance gegen Obama und Clinton. Nach der ersten Vorwahl in Iowa gab er auf. Obama machte ihn später zu seinem Vize.

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44 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Für so ein grosses Land zu regieren ist Herr Joe Biden zu alt. Es braucht jüngere Politiker.
    Ob die Demokraten einen geeigneten Kandidaten finden ist fraglich. Die USA Bürger sind zerstritten wie schon lange nicht mehr. Lassen wir uns überraschen ob die USA so weitermachen wollen wie bisher, oder bald merken was für Schäden der jetzige Präsident schon angerichtet hat.
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  • Kommentar von Robin Niederberger (R. N.)
    Die Amerikaner werden Donald Trump wiederwählen. Da bin ich mir – ohne dass ich mir dies speziell wünsche – derart etwas von todsicher. Und nach den Wahlen haben die Medien dann erneut Zeit, uns zu erklären, wie unbeliebt er Umfragen zufolge im Volk doch eigentlich ist.
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  • Kommentar von Jonathan Fay (JonathanFay)
    Ich bin Amerikaner und kann jetzt schon sagen: 4-5 Kandidaten werden sich zusamen 90% der Stimmen holen. Es sind immer nur 3-5 die wirklich eine Chance haben. Bei den meisten kann ich mir einfach nicht vorstellen.
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