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Fall Lübcke Tatverdächtiger widerruft Geständnis

  • Im Fall des getöteten deutschen CDU-Politikers Walter Lübcke hat der Tatverdächtige sein Geständnis widerrufen.
  • Das hat der Anwalt des Verdächtigen mitgeteilt.

Dem deutschen TV-Sender SWR zufolge, der sich auf Ermittlerkreise beruft, ist der Widerruf eher taktischer Natur. Das ursprüngliche Geständnis des 45-Jährigen sei so detailreich gewesen, «dass durch den Widerruf keine Auswirkungen auf die weiteren Ermittlungen zu erwarten seien». Die Bundesanwaltschaft hatte erst am Morgen einen Haftbefehl gegen den Verdächtigen bei den Ermittlern des Bundesgerichtshofs (BGH) erwirkt. Bei der Anhörung soll er dann sein Geständnis widerrufen haben.

Kontakte in rechtsextreme Szene

Der Mann soll Anfang Juni den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke erschossen haben und hatte dies Ende Juni auch eingeräumt. Der 45-Jährige ist mehrfach vorbestraft und war in früheren Jahren durch Kontakte in die rechtsextreme Szene aufgefallen. Lübcke ist am 2. Juni neben seinem Haus erschossen worden. Der CDU-Politiker war in der Vergangenheit wegen seiner Haltung zu Flüchtlingen bedroht worden.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Zu Zeiten der RAF hat man auch nicht gesagt, ja aber der Rechtsextremismus ist genau so schlimm. Was sich hier im Moment abspielt ist vielmehr die faktische Enttarnung der Rechtsextrmismus Verharmloser und Befürworter.
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  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Fakten aus Deutschland über die letzten 10 Jahre:

    Rechtsextremismus: von 1000 Fällen waren 912 mit Körperverletzung, davon 577 mit schwerer Körperverletzung und 36 Toten.

    Linksextremismus: von 1000 Fällen waren 356 mit Körperverletzung und 81 mit schwerer Körperverletzung und 0 Toten.

    Rechtsextremismus ist der weit gefährlichere in dieser Zeit.
    Quelle: www.bundesverfassungsschutz.de
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    1. Antwort von Marti Müller  (marchman)
      Was hat das mit dem Artikel zu tun?
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    2. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Herr Müller. Vermutlich das : Der 45-Jährige ist mehrfach vorbestraft und war in früheren Jahren durch Kontakte in die rechtsextreme Szene aufgefallen. Lübcke ist am 2. Juni neben seinem Haus erschossen worden. Der CDU-Politiker war in der Vergangenheit wegen seiner Haltung zu Flüchtlingen bedroht worden.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Hoffentlich kann dieser Fall wirklich gut geklärt und der Mörder zur Rechenschaft gezogen werden. M. E. sollte mehr Personal eingesetzt werden, um Netzwerke von Rechts- und Linksextremen Gruppierungen "auszuheben" und ausser Kraft zu setzen. Strengere Gesetze. Gewisse Gruppen sollten verboten werden zum Schutz der Zivilgesellschaft. Und: Die AfD müsste aufgefordert werden, sich ganz klar von Rechtsextremismus abzugrenzen. Das tat sie bisher nicht, deshalb nicht wählbar. S. Geschichte!.
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    1. Antwort von Marti Müller  (marchman)
      Doch,doch die Afd ist die einzige Partei die sich sowohl gegen den Links-wie auch den Rechtsextremismuss ausspricht
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