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Festnahme von Luzia Tschirky EDA bestellt den Botschafter von Belarus ein

  • Einen Tag nach der vorübergehenden Festnahme von SRF-TV-Korrespondentin Luzia Tschirky hat das Aussendepartement EDA den belarussischen Botschafter einbestellt.
  • Das EDA verurteilte die Festnahme von Tschirky. Zugleich forderte es «die Freilassung aller willkürlich inhaftierten Personen».
  • Die Schweiz verfolge die Situation weiterhin genau, heisst es in einem Tweet.

Die SRF-TV-Korrespondentin Tschirky war am Sonntag in der belarussischen Hauptstadt Minsk von der Polizei für mehrere Stunden festgenommen worden. Der Grund ist unklar. Tschirky war mit Bekannten in der Stadt unterwegs und von drei maskierten Personen in einen Minibus gezogen worden.

Video
Luzia Tschirky: «Ich versuche, mich nicht einschüchtern zu lassen»
Aus Tagesschau vom 31.01.2021.
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Tschirky hält sich mit einer gültigen Akkreditierung in Belarus auf. Ihre Bekannte und deren Mann werden weiter festgehalten. Das EDA hatte wegen der Festnahme von Tschirky beim belarussischen Aussenministerium interveniert.

SRF 4 News, 01.02.21, 17:00 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Zurückhaltung hilft mehr als angeberische Lautsprecherei. Ansonsten könnte es passieren, dass die Akkreditierung wie bei vielen anderen Westmedien widerrufen wird.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      In anderen Worten gesagt: Es sollen ihrer Meinung nach nur Hofberichterstatter nach Belarus gesandt werden?
    2. Antwort von Alexander Markert  (garantiert-trollfrei)
      Das machen sie in Russland jedenfalls nicht so gerne. So dumm sind sie nicht. Aber das kann sich noch ändern.
    3. Antwort von Hans Peter Auer  (Ural620)
      @Elbrus: Man(n) kann gut reden solange es einem nicht selbst erwischt bzw. betrifft. Widerfaehrt dem Man(n) aber selbiges. dann erkennt man das Geschrei und Mordio schon zwischen den noch nicht vorhandenen Zeilen.
    4. Antwort von Claudia Beutler  (Claudia)
      Die Schweiz soll also schon still sein und bei Menschrechtverletzungen zuschauen. Ich hoffe und wünsche das sie es nicht tut.
  • Kommentar von Christian Stäheli  (Christian Stäheli)
    Danke EDA! Taten und klare Forderungen. Anscheinend sind die Handelsbeziehungen zu Belarus nicht so intensiv. Sonst ist die Wirtschaft ja meistens der grösste Taktgeber und lassen klare Forderungen und Taten gegenüber anderen Staaten meistens vermissen.
    1. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Ich unterstütze Ihren Kommentar insofern, dass klare Worte und die Aufforderung alle! politisch in Haft genommene Personen frei gelassen werden müssten. Journalisten*innen wie Frau Tschirky braucht es unbedingt in Ländern wie Belarus. Sie ist mutig und ich hoffe sie kann ihrer Arbeit weiter nachgehen. Würden Journalisten*innen des Landes verwiesen werden, wäre eine nächste Stufe der Unterdrückung erreicht.
    2. Antwort von Christoph Stadler  (stachri)
      Stimmt, ich glaube kaum, dass die Schweiz je mal einen russischen, US-amerikanischen oder Chinesischen Botschafter einbestellt hat – oder sei es "nur" einen aus Deutschland...
    3. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Einbestellte Botschafter gemäss Suche im Netz:
      - 2009 D Botschafter 2x, Grund: Äusserungen von Peer Steinbrück
      - 2020 US Botschafter, Grund: Gummigeschosse der Polizei auf CH TV Team während einer Demo in Minneapolis
    4. Antwort von Willi Fetzer  (wi)
      @F.Meyer! Stimmt, unabhängige, neutrale, unvorhergenommene Journalisten braucht es ÜBERALL, z.B. auch in England..
    5. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Herr Fetzer, da bin ich mit Ihnen einig. Auch ein Herr Assange hat ein Recht auf unabhängigen und mutigen Journalismus. Warum dies nicht (mehr) geschieht, kann ich nicht beurteilen. Ob es an der Sache liegt, am Menschen Assange, oder an der Länge der Ungerechtigkeit? Ich arbeite nicht in diesem Metier, wäre aber wahrscheinlich jemand, der diese Geschichte nicht aus den Augen verlieren würde. Mein Gerechtigkeitsempfinden würde mir das nicht gestatten.