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Fleischbetriebe im Fokus Deutschland: Razzia wegen illegaler Leiharbeit in Fleischbranche

  • Die deutsche Bundespolizei hat einen Grosseinsatz gegen illegale Einschleusung von Arbeitskräften für die Fleischindustrien gestartet.
  • In fünf Bundesländern seien zeitgleich Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht worden.
  • Hintergrund sind Ermittlungen wegen Verdachts des Einschleusens von Ausländern.
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Aus dem Archiv: Besserer Arbeitsschutz für deutsche Fleischindustrie
32:05 min, aus Rendez-vous vom 29.07.2020.
abspielen. Laufzeit 32:05 Minuten.

Der Schwerpunkt des Einsatzes liege in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Weitere Durchsuchungsorte seien in Berlin, Sachsen und Nordrhein-Westfalen. In der Vergangenheit waren einige Schlachthöfe Brennpunkte von Coronavirus-Ausbrüchen. Die vielfach kritisierten Arbeitsbedingungen dort rückten deswegen wieder verstärkt in den Blickpunkt.

Beschuldigt sind laut Bundespolizei zwei Firmen, die unabhängig voneinander, aber nach demselben Muster vorgehen sollen. Sie sollen hauptsächlich rumänische Staatsbürger mit falschen Dokumenten nach Deutschland geholt haben.

Tönnies nicht von Razzia betroffen

Deutschlands grösster Fleischkonzern Tönnies ist nach eigenen Angaben nicht von der Razzia wegen des Verdachts der illegalen Einschleusung von Arbeitskräften betroffen. «An unserem Standort in Weissenfels gibt es bisher keine Durchsuchung», sagte ein Unternehmenssprecher.

SRF 4 News, 23.09.2020, 09.00 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Die Fleuschindustrie scheint nicht lernfähig oder
    Will weiter wursteln schlecht da stehen
  • Kommentar von Manuel Nagel  (mkrm)
    Was ist schon ein bisschen Schwarzarbeit, wäre ja nicht auszudenken, wenn der arme Kunde stattdessen auf einmal keinen Zugang zu Schweinshack für 2€ pro kg hätte... Wird halt in gewissen Gesellschaftsschichten als Errungenschaft gesehen, dass man unabhängig vom Einkommen problemlos 3x pro Tag Fleisch essen kann, und sei es noch so minderwertiger Schrott.
    Ernsthaft, bei der Branche kann man wohl kaum noch von schwarzen Schafen sprechen, eher von einer schwarzen Herde.