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Drohnenbilder zeigen Ausmass der Zerstörung in Beirut
Aus Tagesschau vom 11.08.2020.
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Foto-Reportage aus Beirut Die Chronik einer Katastrophe und ihre Folgen

Am Abend des 4. August kam es am Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut zu einer schweren Explosion. Diese zerstörte rund 6000 Gebäude, tausende Menschen wurden verletzt, mindestens 200 Leute kamen ums Leben, und noch immer gibt es Vermisste. Zum Zeitpunkt der Explosion war SRF-Nahostkorrespondentin Susanne Brunner auf Reportage-Reise im Land und befand sich einige Kilometer vor Beirut.

Kurz nach 18 Uhr: eine Rauchwolke am Himmel – im Autoradio die Nachricht, in Beirut sei es zu einer grossen Explosion gekommen.

Rauch am Himmel
Legende: Susanne Brunner/SRF

Mehrere Kilometer ausserhalb Beiruts barsten Fensterscheiben und Türrahmen, Menschen rannten aus ihren Häusern.

Zerborstene Fensterscheiben im Erdgeschoss eines Geschäftsgebäudes
Legende: Susanne Brunner/SRF

Die Wucht der Explosion richtete im Umkreis von 20 Kilometern erhebliche Schäden an.

Zerstörung an Gebäude
Legende: Susanne Brunner/SRF

In der Innenstadt von Beirut: Überall Glas, Schutt und Verletzte. In dunklen Strassen suchten Menschen vermisste Verwandte und Bekannte.

Glasscherben auf einer Strasse in der Dunkelheit
Legende: Susanne Brunner/SRF

Am nächsten Morgen erkennt die Bevölkerung von Beirut ihre Stadt nicht mehr.

Menschen schauen auf ein Trümmerfeld
Legende: Susanne Brunner/SRF

Nicht staatliche Aufräum- und Rettungsmannschaften prägen am Tag nach der Katastrophe das Stadtbild, sondern Freiwillige und Hilfswerke.

Vier junge Mädchen mit Schutzmaske und Besen in der Hand
Legende: Susanne Brunner/SRF

In den nächsten Tagen räumen sie Berge von Schutt und Glas weg – aber die Abfallentsorgung funktioniert nicht.

Eine Strasse gesäumt von Abfall
Legende: Susanne Brunner/SRF

Die Wut der Bevölkerung steigt: Einige verlangen sogar den Galgen für die Verantwortlichen.

Statue mit 2 Figuren: eine hält Galgen, die andere Libanons Flagge
Legende: Susanne Brunner/SRF

Sie bezeichnen die Regierung und die korrupten politischen Eliten als Mörder.

Frau hält Schild in die Höhe: "Meine Regierung hat mein Volk ermordet."
Legende: Susanne Brunner/SRF

Vier Tage nach der verheerenden Explosion demonstrieren Zehntausende in Beirut.

Demonstranten tragen riesige libanesische Fahne
Legende: Susanne Brunner/SRF

Die Polizei setzt enorme Mengen von Tränengas ein.

Demonstranten und Tränengaswolken
Legende: Susanne Brunner/SRF

Die libanesische Armee zeigt einheimischen und internationalen Medien von einem Schiff aus den zerstörten Hafen.

Journalisten fotografieren zerstörte Skyline
Legende: Susanne Brunner/SRF

Sechs Tage nach der Explosion tritt Premierminister Hassan Diab mit seiner Regierung ab – zurück bleiben ein Scherbenhaufen und viel Leid.

Zerstörte Gebäude vom Wasser aus fotografiert
Legende: Susanne Brunner/SRF

SRF 4 News, 11.8.2020, 19.00 Uhr

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Lucas Otávio Strauss  (SoftwareEngineerBR)
    Und der Libanon gibt nun dem Iran die Schuld wie ohne Iran wäre dies nicht passiert blablabla. Man muss immer ein Schuldiger nennen auch wenn es nonsense ist.
    1. Antwort von Andrew Simon  (A. Simon)
      Wer finanziert denn die Hisbollah? Woher kommt denn das Arsenal an Raketen, die im Südlibanon stationiert (und gegen Süden gerichtet) sind. Was hat die Hisbollah überhaupt im Libanon zu suchen? Die Hisbollah ist nun mal der verlängerter Arm des Iran. Wäre ja grundsätzlich ok, wenn die sich um die wahren Probleme des Landes kümmern würden. Die Geschichte von diesem Schiff mit dieser enormen Ladung an explosiven Stoffen ist halt nun mal (zu recht) nicht so glaubwürdig.
  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    @Planta: Eben, lieber Herr Planta, genau weil ein Verbot nichts nützt. Sonst hätte man auch den IS verbieten können. Und - ob Sympatie oder Antipathie für Israel: Sie vertreten westliche Werte und haben die militärischen Ressourcen, um zusammen mit der lib. Armee, das Machtvakuum im Libanon zu schließen. Vielleicht wäre diesbezüglich sogar ein Mandat durch die UNO möglich. Leider unter Vorbehalt durch ein Veto von Russland. Warten wir es ab.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Die arabischen Staaten sind sich meistens uneins, jedoch der Hass auf Israel ist bei allen vorhanden. Der IS ist nicht das Problem im Libanon, es sind wie sie unten aufgeführt haben die Hisbollah und die Hamas, nur der Westen kann auf eine positivere Zukunft im Libanon hinarbeiten. Wenn der Westen weiter abseits steht, kann es gut sein, dass der Kreml sich für den Libanon zu interessieren beginnt.
  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    "Sechs Tage nach der Explosion tritt Premierminister Hassan Diab mit seiner Regierung ab – zurück bleiben ein Scherbenhaufen und viel Leid." Tragisch. Die einstige "Schweiz des Orients" zerstört. Doch gibt es Hoffnung: Die Menschen sind willens etwas aufzubauen. Mit Unterstützung des Westens (Kein Geld, sondern Material, Manpower, Know-how usw.) könnte vielleicht ein Neuanfang gelingen. Bedingung: Hisbollah und Hamas müssen weg. Die Sicherheit müsste die libanesische Armee und Israel übernehmen.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Ich glaube nicht, dass Israel die Sicherheit übernehmen sollte. Das würde neue Unruhen im Nahen Osten schüren. Besser wäre, wenn sich der Westen mehr einbringen würde und auf ein Verbot der Islamischen Terrororganisationen hinarbeiten würde.