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Frankfurt und München Streik bei der Lufthansa – Hunderte Flüge ausgefallen

  • Erneut streiken Pilotinnen und Piloten bei der Lufthansa und ihrer Tochter Eurowings – das hat am Montag für hunderte Flugausfälle gesorgt.
  • Allein am Drehkreuz Frankfurt wurden mehr als 570 Starts und Landungen gestrichen – gut 50'000 Passagiere waren betroffen.
  • Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit spricht von über 700 gestrichenen Flügen. Der Streik soll morgen fortgesetzt werden.

Noch vor dem Ende des bis Dienstag laufenden Pilotenstreiks hat die Kabinengewerkschaft Ufo die Flugbegleiter zu zwei weiteren vollen Streiktagen bei den Gesellschaften Lufthansa und Lufthansa Cityline ausgerufen.

Frankfurt und München betroffen

Der Ausstand beginne am Mittwoch um 00.01 Uhr und ende am Donnerstag kurz vor Mitternacht, teilte die Ufo mit. Bestreikt werden sollen alle Abflüge der Kernmarke Lufthansa von Frankfurt und München.

Streik auch an Schweizer Flughäfen spürbar

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Wegen des Streiks bei der Lufthansa sind am Montag mehrere Flüge zwischen der Schweiz und Deutschland annulliert worden. Auch in den kommenden Tagen dürfte es zu weiteren Annullierungen kommen.

Nach dem neuesten Stand am späteren Montagnachmittag hatten am Flughafen Genf drei Verbindungen nach und ab München, Frankfurt und Düsseldorf annulliert werden müssen. Die insgesamt sechs Flüge hätten am Montagvormittag stattfinden sollen, wie der Flughafen Genf auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schrieb.

Am Flughafen Zürich wurden insgesamt 12 Ankünfte und 12 Abflüge von Lufthansa und Eurowings gestrichen. Am Euroairport Basel wurden am Montag «drei annullierte Ankünfte und drei annullierte Abflüge der Lufthansa nach München» vermeldet. Zudem sei eine Verbindung zwischen Basel und Frankfurt gestrichen worden.

Auch am Dienstag wird es wegen des angekündigten Streiks zu Flugausfällen kommen: Am Flughafen Genf sind insgesamt vier Flüge – eine Verbindung nach Frankfurt, eine nach München – als gestrichen gemeldet worden. In Basel werden am Dienstag voraussichtlich erneut sechs Flüge ab und nach München gestrichen.

Das Kabinenpersonal hatte im Streit über bessere Arbeitsbedingungen erst am Freitag für einen Tag die Arbeit niedergelegt. Am Montag und Dienstag verweigern die Piloten im Tarifstreit mit der Lufthansa den Dienst.

Verantwortlich für die Eskalation ist nach Ansicht von Ufo das Unternehmen. «Wir haben es hier mit einer Arbeitgeberseite zu tun, die sich in einer Hardliner-Position eingerichtet hat, während sie unentwegt verkündet, jederzeit verhandlungsbereit zu sein», kritisierte Tarifexperte Harry Jaeger. Lufthansa hatte die Forderungen der Piloten am Montag als «absurd und unerfüllbar» bezeichnet.

Streik überschattet Lufthansa-Jubiläum

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Mit der Streikwelle des fliegenden Personals wird der Festakt zum 100. Jahrestag der Gründung der ersten Lufthansa an diesem Mittwoch endgültig überschattet. Die Gewerkschaften planen eine Kundgebung vor der Unternehmenszentrale am Frankfurter Flughafen.

SRF4 News, 13.04.26, 18 Uhr ; 

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