- An den Lufthansa‑Drehkreuzen München und Frankfurt streiken die Piloten während zwei Tagen.
- Am ersten Streiktag fallen in Frankfurt rund 400 von 1165 geplanten Starts und Landungen aus.
- Auch Flüge aus der Schweiz sind betroffen – ab Basel und Zürich kommt es jedoch nur zu einzelnen Annullierungen.
In München wurden 230 von rund 800 Flugbewegungen gestrichen. Laut Angaben der streikenden Gewerkschaft Cockpit (VC) seien am Donnerstagvormittag mehr als 75 Prozent der bestreikten Kurzstreckenflüge und mehr als 70 Prozent der bestreikten Langstreckenflüge ausgefallen.
Die nun genannten Ausfälle lägen deutlich über den von der Lufthansa angekündigten Quoten, was ein Unternehmenssprecher umgehend zurückwies: «Unser Programm findet so statt wie geplant.» Die Fluggesellschaft hat zugesichert, dass an beiden Streiktagen mindestens die Hälfte der geplanten Lufthansa-Flüge stattfindet. Auf der Langstrecke sollten sogar 60 Prozent der Flüge starten.
An den übrigen deutschen Flughäfen fielen vor allem die Zubringerflüge an die Drehkreuze aus. Andere Lufthansa-Gesellschaften und sämtliche ausländischen Töchter wurden nicht bestreikt.