- Mindestens 13 Zivilpersonen sind bei einem Bombenanschlag in Kolumbien getötet worden.
- Weitere 17 Personen wurden verletzt, wie der Gouverneur der Region auf der Plattform X mitteilte.
- Der Angriff ereignete sich auf einer Landstrasse in der Region Cauca – im Ort Cajibío im Südwesten des Landes.
Medienberichten zufolge fiel ein Sprengstoffzylinder auf einen Kleinbus und explodierte. In den sozialen Medien kursieren Aufnahmen, die erhebliche Schäden an mehreren Fahrzeugen zeigen.
«Es gibt keine Worte, die ausreichen, um den Schmerz zu beschreiben, den wir heute empfinden», schrieb der Gouverneur von Cauca, Octavio Guzmán, auf der Plattform X. Der Gouverneur sprach von einer Tragödie und warnte vor einer «terroristischen Eskalation». Er forderte entschlossene Massnahmen der Regierung.
Die Zeitung «El Tiempo» berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, bewaffnete Männer hätten zuvor Fahrzeuge auf der Strasse gestoppt und el tiempoblockiert. Offizielle Angaben zu möglichen Verdächtigen gab es von den Ermittlungsbehörden zunächst nicht.
Fünf Wochen vor der Präsidentschaftswahl
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro machte Dissidenten der Farc-Guerilla für die Tat verantwortlich und sprach von einem terroristischen Akt. Der Anschlag ereignete sich nur rund fünf Wochen vor der Präsidentschaftswahl am 31. Mai.
Die Sicherheit ist das alles beherrschende Thema im Wahlkampf, nachdem im Juni 2025 der rechtsgerichtete Präsidentschaftskandidat Miguel Uribe erschossen worden war. Allein in den letzten zwei Tagen registrierten die Sicherheitskräfte in der Region insgesamt 26 Angriffe bewaffneter Gruppen.