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Biden auf Versöhnungstour in Europa
Aus 10 vor 10 vom 09.06.2021.
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G7-Gipfel in Cornwall US-Präsident Biden besucht Europa

  • Zwei Tage vor dem Beginn des G7-Gipfels in Cornwall ist US-Präsident Joe Biden am Mittwoch in Grossbritannien eingetroffen.
  • Sein Flugzeug landete am Abend auf dem Luftwaffenstützpunkt Mildenhall in Ostengland, der vom US-Militär genutzt wird.
  • Begleitet wird der US-Präsident von First Lady Jill. Es ist die erste Auslandsreise Bidens seit seinem Amtsantritt im Januar.

US-Präsident Joe Biden hat zum Auftakt seiner Europareise zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen und den Führungsanspruch der Vereinigten Staaten unterstrichen. «Ich glaube, wir befinden uns an einem Wendepunkt der Weltgeschichte», sagte Biden am Mittwoch vor US-Soldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt Mildenhall.

«Sie wissen besser als jeder andere, dass Demokratie nicht durch Zufall entsteht. Wir müssen sie verteidigen. Wir müssen sie stärken.» Der US-Präsident fügte hinzu: «Wir müssen diejenigen in Misskredit bringen, die glauben, dass das Zeitalter der Demokratie vorbei ist.»

Dichtes Programm

Am Donnerstag ist ein bilaterales Treffen mit dem britischen Premierminister Boris Johnson in Cornwall geplant. Von Freitag bis Sonntag tagen die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Industrienationen G7 im Badeort Carbis Bay.

Am Rande des G7-Gipfels will sich Biden auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammensetzen. Zum Abschluss ihres Besuches in Grossbritannien werden der US-Präsident und die First Lady am Sonntag von Königin Elizabeth II. auf Schloss Windsor nahe London empfangen.

Putin nächste Woche auf der Agenda

Am Montag nimmt Biden am Nato-Gipfel in Brüssel teil, wo am Tag darauf ein Spitzentreffen mit EU-Vertretern auf dem Programm steht. Am Mittwoch kommender Woche findet dann ein mit Spannung erwartetes Gipfeltreffen Bidens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Genf statt. Danach kehrt der US-Präsident nach Washington zurück.

Biden vor Gipfel mit Putin: Suchen keinen Konflikt mit Russland

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Eine Woche vor seiner Zusammenkunft mit Russlands Staatschef Wladimir Putin hat US-Präsident Joe Biden den Wunsch nach einer berechenbaren Beziehung zu Moskau geäussert. «Wir suchen nicht den Konflikt mit Russland. Wir wollen eine stabile, vorhersehbare Beziehung», sagte Biden kurz nach seiner Ankunft auf dem Luftwaffenstützpunkt Mildenhall in Ostengland am Mittwochabend.

Biden warnte Moskau, dass die Vereinigten Staaten reagieren würden, wenn die russische Regierung «schädliche Handlungen» wie die Verletzung der Souveränität anderer Länder begehe. Er treffe Putin, «um ihm mitzuteilen, was ich ihm mitteilen möchte» - und dies erst nach Treffen mit «unseren engsten demokratischen Partnern».

Bundespräsident Guy Parmelin und Aussenminister Ignazio Cassis werden sich zuvor am Dienstag, 15. Juni in Genf mit US-Präsident Joe Biden treffen, wie das Aussendepartement (EDA) bestätigte. «Die Vorbereitungen zu Ort, Zeit, Agenda und Diskussionsthemen laufen», hiess es von EDA-Sprecherin Elisa Raggi. Auch ein Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin stehe zur Diskussion, die Abklärungen dazu seien im Gange.

SRF 4 News; 09.06.2021; 22:00 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Ich hoffe die Herren aus der CH haben einen Englischkurs absolviert. So eine peinliche Schmach wie von Maurer will sich die CH hoffentlich ersparen.
    1. Antwort von Hanspeter Schwarb  (Ganymed)
      @ Frank Henchler ja wurde gemacht. Magdalena Martullo Blocher hat noch den Feinschliff dazu gegeben
    2. Antwort von Enrico Dandolo  (Doge)
      Wenn ein Schweizer nur holpriges Englisch spricht, ist das peinlich. Wenn ein Amerikaner kein Wort Deutsch versteht, ist das normal. Mir ist schon klar, dass Englisch die dominierende Weltsprache ist, aber dieser ständige Bückling vor der Angelsächsischen Kultur nervt. Selbst in Läden in Zürich wird man mittlerweile auf Englisch angesprochen. DAS ist peinlich!
    3. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      @ Herr Dandolo: Ich bin gleicher Meinung wie Sie, Herr Dandolo. Aber es ist nun mal so dass die englische Sprache die Weltsprache Nr. 1 ist. Ihre Erlebnisse in Zürich erlebte ich auch und auch in Orten wie Luzern, Interlaken und dem Bürgenstock. Mich beschäftigt dies auch, aber leider gehört es auch ein bisschen dazu.
    4. Antwort von Norbert Zeiner  (ZeN)
      Henchler: Hochpeinlich ist vielmehr, BR nach ihren English-Sprachfähigkeiten pauschal zu beurteilen und sie deswegen lächerlich zu machen. Ein CH-Bundesrat hat schworen oder gelobt für CH einzutreten, da kommt Pflegen der English Kenntnisse wenn überhaupt nur ganz zuunterst in der Liste vor.
    5. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Wie viele akzentfreie Sprachen sprechen Sie denn fliessend Herr Henchler? In GB habe ich sofort englischsprechende Deutsche an ihrem Akzent erkannt. Übrigens genau so wie Franzosen/Französinnen.