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Gefangene IS-Anhänger Syrische Kurden fordern UNO-Sondergerichte

  • Syriens Kurden wollen internationale Sondergerichte für inhaftierte IS-Kämpfer.
  • Die Heimatländer der Dschihadisten hätten bisher nicht auf die Forderung der Kurden reagiert, die IS-Anhänger zurückzuholen.
  • Prozesse unter dem Dach der UNO könnte deshalb eine Lösung sein, die alle zufrieden stellen würden.

Im Norden Syriens gebe es nicht die Möglichkeit, die Terroristen juristisch zu verfolgen, sagte der Sprecher der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), Mustafa Bali.

Dem Sprecher zufolge haben die SDF bisher rund 1300 ausländische IS-Kämpfer gefangen genommen – Iraker ausgenommen. Einige seien während der Kämpfe gefasst worden, andere hätten sich gestellt. Die Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sitzen in Lagern im Norden Syriens. Aus SDF-Kreisen hiess es, die meisten stammten aus Saudi-Arabien.

EU-Länder sehen praktische Probleme

Die von den Kurden angeführten SDF-Truppen gehen derzeit im Osten Syriens gegen die letzte IS-Bastion in dem Bürgerkriegsland vor und haben die Dschihadisten in dem Ort Baghus auf engstem Raum eingekreist. Die Zahl der dort verschanzten IS-Kämpfer schätzte Bali auf rund 500. Viele von ihnen sollen Ausländer sein.

US-Präsident Donald Trump hatte die europäischen Länder aufgefordert, in Syrien gefangene IS-Kämpfer zurückzunehmen und vor Gericht zu stellen. Die EU-Staaten sehen jedoch massive praktische Probleme.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Pierre Seuret (Yeti)
    Eventuell könnte man Saudiarabien anfragen,ob sie bereit wären, die Prozesse gegen IS-Anhänger zu übernehmen.-
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  • Kommentar von Jana Vilim (Jana Vilim)
    Idlib bleibt die letzte syrische Provinz, die von Terroristen und illegalen bewaffneten Gruppierungen kontrolliert wird. Die Terrororganisation Dschabhat an-Nusra hat in der syrischen Provinz Idlib mehr als 60 Menschen, darunter Jugendliche, hingerichtet die der Homosexualität beschuldigt wurden. Mehr als 60 Menschen in einer Woche. Noch schrecklicher ist die Tatsache, dass sie dabei von Hausdächern gestoßen wurden.
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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Wieso soll Europa oder irgend ein zivilisiertes Land diese Fanatiker aus falsch verstandener Tolleranz oder Humanismus zurück nehmen, obwohl diese Fanatiker freiwillig den Menschenrechten zugunsten Allahs Paradies entsagten . Diese Leute haben im jetzigen Kurdengebiet gefoltert, vergewaltigt und ungeheure Verbrechen gegen die Menschheit begangen. Lebenslanger Aufbau-Frohndienst für Kurdistan ist angebracht und human. Wenn es da mit der Aburteilung happert sollte die UNO sofort helfen.
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