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Militärjunta in Myanmar hinterlässt trauernde Familien
Aus Tagesschau vom 26.03.2021.
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Gegen Protestierende Burmesisches Militär droht mit Rücken- und Kopfschüssen

  • In Burma, auch Myanmar genannt, hat das Militär Demonstrantinnen und Demonstranten damit gedroht, sie gezielt zu töten.
  • Sie sollten lernen, dass man Gefahr läuft, in den Kopf oder Rücken geschossen zu werden, hiess es auf dem staatlichen Fernsehsender MRTV.

Die Gegnerinnen und Gegner der Militärjunta lassen sich dadurch allerdings nicht abschrecken und protestieren weiter. Seit dem Militärputsch gehen die Menschen zu Tausenden auf die Strasse. Die Armee geht mit aller Brutalität vor. Sie schreckt auch nicht davor zurück, auf die Protestierenden zu schiessen.

Mann läuft auf Strasse. Es brennt ein Feuer darauf. Viel Rauch.
Legende: Die Proteste gehen in Burma weiter, auch wenn das Militär mit gezielten Tötungen droht. Keystone

Bei den friedlichen Demonstrationen gegen die Machtübernahme durch das Militär sind seit Anfang Februar mindestens 320 Menschen von Polizei und Armee getötet worden, vier davon am Freitag. Diese Zahlen nennt die Hilfsorganisation für politische Gefangene AAPP. Mindestens ein Viertel seien durch Kopfschüsse getötet worden.

Tagesschau, 26.03.2021, 19:30 Uhr;

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Katica Öri  (Katiöri)
    Unglaublich, das die Welt bzw. Politiker nicht drastischer durchgreifen. Im Burma gibt es nicht genug Bodenschätze damit etwas unternommen wird um der Machthaber der Militär zu neutralisieren. Im Reichen Ländern gibt es genug angebliche Spezialisten die teuer bezahlt werden, die sollten endlich was überlegen. Ich denke unsere Welt hat genug Elend, jeder zusätzlich Katastrophen wird uns sehr teuer werden. Menschlich und Finanziell.
  • Kommentar von Beat R. von Wartburg  (Beat R. von Wartburg)
    @SRF: Der Staat heisst Myanmar und Burma ist nur ein Teil dieses Staates. Die Armee ist nicht die Armee von Burma, sondern von Myanmar. Die Burmesen sind zwar die grösste Volksgruppe im Staat aber nur eine Gruppe im ganzen Vielvölkerstaat. Meine Erfahrung lehrte mich, dass die Burmesen ein äusserst friedfertiges und tolerantes Volk sind.
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Beat R. von Wartburg Guten Abend, unter diesem Link finden Sie die Erklärung von unserem Chefredaktor TV zur Bezeichnung Burma: https://www.srf.ch/sendungen/hallosrf/warum-spricht-srf-von-burma-und-nicht-von-myanmar-2
      Liebe Grüsse, SRF News
    2. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Burma wurde damals von der Militärdiktatur widerrechtlich umbenannt.
  • Kommentar von Robert Altwegg  (trebor)
    Unglaublich, welches Unrecht sich gerade in Burma abspielt und mit welcher rücksichtslosen Brutalität die Militärjunta gegen unschuldige Zivilisten vorgeht. Klar ist: Solange die Machtverhältnisse im UNO-Sicherheitsrat, so total einseitig zugunsten der Grossmächte sind, wird es keine Verurteilung der Militärdiktatur in Burma geben. Die permanente Kritik der demokratischen Staaten auch gegenüber China, das die Junta aktiv unterstützt, sowie Sanktionen gegen das Regime, bieten eine kleine Chance.