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Legende: Video Treffen von Trump und Kim in Hanoi abspielen. Laufzeit 01:29 Minuten.
Aus Tagesschau vom 27.02.2019.
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Gipfeltreffen in Hanoi Trump und Kim wollen gemeinsame Erklärung unterzeichnen

  • US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong-un wollen heute zum Abschluss ihres zweitägigen Gipfeltreffens eine gemeinsame Erklärung unterzeichnen.
  • Am zweiten Gipfel-Tag steht zudem ein 45-minütiges Gespräch zwischen den beiden unter vier Augen auf dem Programm.
  • Gut acht Monate nach ihrem ersten Gipfel sind Kim und Trump zu ihrem zweiten Treffen zusammengekommen.

«Grossartig» seien das Treffen und das Abendessen mit Kim Jong-un gewesen, twitterte Donald Trump nach dem ersten Gipfel-Tag. Die beiden hätten einen «sehr guten Dialog» geführt.

Trump und Kim begrüssten sich zum Auftakt in Hanoi zunächst noch eher angespannt und mit ernster Miene. Erst langsam lockerte sich die Atmosphäre.

«Es ist eine Ehre, mit dem Vorsitzenden Kim zu sein. Es ist eine Ehre, zusammen in Vietnam zu sein, wo sie wirklich den roten Teppich ausgerollt haben», sagte Trump. Er stellte Kim wirtschaftliche Entwicklung in Aussicht. «Ich denke, dass Ihr Land gewaltiges wirtschaftliches Potenzial hat. Unglaublich. Unbegrenzt.»

Legende: Video Einschätzungen von SRF-Korrespondent Pascal Nufer in Hanoi abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
Aus Tagesschau vom 27.02.2019.

Kim: «Ich werde mein Bestes geben»

Auf die Frage, ob bei den Gesprächen das Ende des Korea-Kriegs verkündet werde, sagte Trump: «Wir werden sehen.» Kim zeigte sich bei der Begrüssung zuversichtlich, dass beide Staatsmänner zu einem guten Ergebnis kommen könnten. «Ich werde mein Bestes geben.»

Im Mittelpunkt der Gespräche in Hanoi steht die Forderung der USA nach einer vollständigen und überprüfbaren Denuklearisierung Nordkoreas – also einer atomaren Abrüstung des Landes. Er sei in keiner Eile, was die die atomare Abrüstung Nordkoreas angehe, sagte Trump an einer Medienkonferenz. Es sei wichtig, dass man das richtige Abkommen kriege.

Kim verlangt Zugeständnisse der USA, wie etwa die Lockerung der strengen Sanktionen.

Kein Durchbruch erwartet

Über mögliche Ergebnisse der Gespräche zwischen Trump und Kim wird kräftig spekuliert. Viele erwarten eine Erklärung zum formellen Ende des Korea-Kriegs (1950-53). Auch über eine Schliessung des wichtigen nordkoreanischen Atomkomplexes Yongbyon sowie die Zulassung von Atom-Inspektoren, die Einrichtung von Verbindungsbüros und die Wiederaufnahme innerkoreanischer Wirtschaftsprojekte wird gemutmasst.

Trotz der bereits in Singapur bekräftigten grundsätzlichen Bereitschaft zur Denuklearisierung wird kein Durchbruch zur Beseitigung der nordkoreanischen Atomwaffen und Raketen erwartet. Nordkorea-Experten verweisen immer wieder darauf, dass die Führung in Pjöngjang ihr Atomarsenal als eine Art Lebensversicherung gegen mögliche Angriffe oder Umsturzversuche sieht.

Hinzu kommt, dass die beiden Seiten kein gemeinsames Verständnis davon haben, was mit Denuklearisierung überhaupt gemeint ist. Auch scheint Nordkorea bislang nicht bereit, eine Liste seiner Atom- und Raketenstätten zur Verfügung zu stellen. «Nordkorea bewegt sich nur so viel, wie sich die USA bewegen», schrieb die in Japan erscheinende pro-nordkoreanische Zeitung «Choson Sinbo», die enge Beziehung zu Pjöngjang pflegt.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Bär  (Wahrheitssucher)
    Was kommt raus, wenn sich zwei Egomanen treffen. Hohle Sprüche und sonst nichts. Dieses Treffen dürfte das Sinnloseste aller Zeiten sein. Zum Lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre.
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    1. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Und was kommt raus wenn sich in der CH zwei Politiker treffen? Ebenfalls meist warme Luft und dann sofort die Feststellung, dass dazu mindestens noch zwei Politikerinnen gehören. Das sind Probleme mit denen man sich hier auseinadersetzen muss...
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    2. Antwort von Udo Gerschler  (UG)
      Wenn dadurch nicht wie unter Obama tausende Tonnen an Bomben abgeworfen werden dann ist etwas gutes rausgekommen.
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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Welch unwürdige Posse. Alle Vorväter der US Demokratie drehen sich wohl gerade im Grabe um. Der orange Möchtegern-Oligarch und Autokratie-Für-Anfänger-Schuelbueb trifft sich mit dem korrupten, mordenden, abgehobenen Raketenmann mit berechnender Strategie. Was die beiden verbindet: Prunksucht, Bigotterie, Realitätsverlust u. skrupelloses Druchsetzen v. Eigeninteressen mittels vorgeheuchelten Ideologien. Mittlerweile schwächt Trump alle wichtigen westl. Allianzen, wohl das eigentliche heiml. Ziel.
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Auch in der Schweizer Politik, im gesamten Verwaltungsapparat, wird gelogen und auch das Volk betrogen.....die eigene "Habgier"....
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    1. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Sie wollen doch jetzt nicht ernsthaft den vergleichsweise absolut harmlosen Filz in der Schweiz mit dem Niveau an Korruption, Autokratismus und Demokratiezerstörung jener beider Knallköpfe gleichsetzen, oder verstehe ich Sie da falsch? Hier wird ein Pierre Maudet praktisch gesteinigt für ein Reisli und ein paar andere Mauscheleien. Trump kann dutzende Millionen in die eigene Tasche wirtschaften und sich und seien Milliardärskollegen fette Steuergeschenke machen, und von Kim gar nicht zu reden.
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