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Höchststand seit 2020/21 Bereits 127 Lawinentote in Europa

  • In Europas Bergen sind im Winter 2025/26 mehr Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen als in den letzten Jahren.
  • Der «European Avalanche Warning Service» zählte seit Oktober 127 Lawinentote in europäischen Gebirgen.
  • Die Saison ist noch nicht beendet – aber das ist bereits jetzt die höchste Zahl seit dem Winter 2020/21.

Die höchste Zahl an Lawinentoten wurde mit 33 Todesopfern in Italien registriert, gefolgt von Frankreich (31) und Österreich (29). In der Schweiz sind 15 Menschen wegen Lawinen ums Leben gekommen.

In den vergangenen zehn Jahren gab es in Europa nur wenige Winter, in denen noch mehr Menschen durch Lawinen ums Leben kamen: 2020/21 wurden 131 Todesopfer verzeichnet, 2017/18 147 Todesopfer.

Als einer der Gründe wird von Expertinnen und Experten der Klimawandel genannt. Demnach verändern sich die traditionellen saisonalen Rhythmen durch höhere Temperaturen, weshalb der Schnee nicht mehr so fest ist. Ausserdem gebe es stärkere Winde, so dass sich gefährlicher Triebschnee ansammelt, heisst es.

Gruppe von Menschen mit Ausrüstung beim Bergsteigen im Schnee.
Legende: Einsatzkräfte suchen in einem Lawinenkegel nach Opfern, Andermatt 26.12.2019. KEYSTONE / Urs Flueeler

Besonders betroffen sind Regionen in Italien, im südlichen Teil der Alpen. Hinzu kommt, dass Skitouren und Abfahrten ausserhalb der präparierten Pisten seit einiger Zeit beliebter werden.

SRF 4 News, 16.3.2026, 12 Uhr ; 

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