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Legende: Video Die Jahrestagung des chinesischen Volkskongresses (unkomm.) abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
Aus News-Clip vom 05.03.2019.
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Höher als Wirtschaftswachstum China steigert Militärausgaben deutlich

  • China steigert seine Militärausgaben in diesem Jahr um 7.5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Das Budget ist am Dienstag dem chinesischen Volkskongress zu Beginn seiner Jahrestagung in Peking vorgelegt worden.
  • Damit liegt der Anstieg des Militärbudgets höher als das erwartete Wirtschaftswachstum.

Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen im Süd- und Ostchinesischen Meer sowie Pekings Drohungen gegenüber Taiwan wird der Ausbau des chinesischen Militärs von Nachbarstaaten und den USA mit Sorge beobachtet.

Die chinesische Regierung rechnet für dieses Jahr mit einem geringeren Wirtschaftswachstum als 2018. Für 2019 erwartet Peking demnach eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts zwischen 6.0 und 6.5 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte das Wachstum laut offiziellen Angaben 6.6 Prozent betragen – der niedrigste Wert seit fast drei Jahrzehnten. Dieser Wert wird von Analysten allerdings angezweifelt.

Leicht kleineres Wachstum in der Verteidigung

Die Verteidigungsausgaben sollen um 7.5 Prozent auf umgerechnet 156 Milliarden Euro steigen. Im vergangenen Jahr waren die Verteidigungsausgaben noch um 8.1 Prozent gestiegen.

Die Zahlen entstammen einem Bericht für den Nationalen Volkskongress. Die jährliche Versammlung der knapp 3000 Delegierten wurde durch eine Rede von Regierungschef Li Keqiang eröffnet.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Keller  (Note)
    USA (exkl. NATO) : Ausgaben ca. 600 Mia mit 350 Mio Bürgern; China 160 Mia mit 1.4 Mia Bürgern bei fast gleich grossen Ländern. Die prozentuale Differenz pro Bürger (UND STEUERZAHLER) ist also noch etwa (China 1:15 USA). Braucht man wirklich mehr Angaben um zu wissen, dass nur die Abrüstung seitens der USA zu einer Abrüstung von anderen Ländern führen kann?
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  • Kommentar von Lukas Gubser  (Mastplast)
    Und Europa glaubt immer noch in seiner rosaroten Blase es gäbe den ewigen Frieden.
    Der Verteidigungsapperat wird geschwächt inkl. den westlichen Rüstungsunternehmen.
    Ich wünsche den Verantwortlichen dass sie sich im Ernstfall ihrem Schicksal stellen müssen und nicht in ein sicheres Land fliehen können.
    Si vis pacem para bellum
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