Zum Inhalt springen

Header

Video
Aus dem Archiv: Das Leben in Quarantäne
Aus 10vor10 vom 27.02.2020.
abspielen
Inhalt

Infektionen weltweit Coronavirus-Fälle in über 60 Ländern

Kehrseite des «reisefreudigen» Deutschland: Deutschland könnte eines der Länder mit der höchsten Zahl Coronavirus-Infektionen werden, «weil die Bevölkerung sehr reisefreudig ist», sagte der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité im ZDF. Die Frage sei, wie schnell es gehe, bis 70 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus Erfahrung machen werde. Wenn das in mehreren Wochen – statt in den kommenden zwei Jahren – geschehe, wäre es das schlimmste Szenario. Trotz der bestätigten 79 Infektionsfälle sieht das Robert-Koch-Institut derzeit in Deutschland kein breites Krankheitsgeschehen.

Situation in Westeuropa: In Italien ist die Zahl der Coronavirus-Fälle auf fast 1700 gestiegen, rund 560 mehr in den vergangenen 24 Stunden. Laut den Behörden sind 34 Personen an der Lungenkrankheit gestorben. In den norditalienischen Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und Venetien bleiben Schulen und Universitäten weiterhin geschlossen.
Frankreich verzeichnet ebenfalls einen Anstieg der bestätigten Fälle auf 130. Bislang sind zwei Personen gestorben.
In Irland und Luxemburg ist je ein erster Fall bestätigt worden. Die Ansteckung stehe in Zusammenhang mit einer Reise nach Norditalien, teilten die Gesundheitsministerien mit.
In Grossbritannien ist die Zahl der bekannten Infektionen auf 23 gestiegen.

USA verschärfen Reisebeschränkungen: Im US-Bundesstaat Washington ist am Samstag die erste Person an der Infektion gestorben. Die USA verschärfen nun Reisebeschränkungen. Reisende aus China, Südkorea und neu aus dem Iran fallen unter die neuen Vorschriften. Die Regierung sei auf alle Szenarien vorbereitet, sagte US-Präsident Donald Trump an einer Medienkonferenz nach dem ersten Todesfall in den USA. Wegen der Ausbreitung der Lungenkrankheit denken die USA zudem über Einreisebeschränkungen an der Grenze zu Mexiko nach. In den USA gibt es 71 bestätigte Fälle. Bei den meisten handelt es sich um frühere Passagiere des Kreuzfahrtschiffes «Diamond Princess».

Einreisebeschränkungen in Australien: Ausländer auf direktem Weg aus dem Iran dürfen in Australien nicht mehr einreisen. Ab Sonntag müssten sie sich vor der Einreise 14 Tage in einem anderen Land aufgehalten haben, sagte Gesundheitsminister Greg Hunt. Personen mit einem ständigen Wohnsitz in Australien sollten nach ihrer Heimkehr aus dem Iran zu Hause zwei Wochen in Quarantäne bleiben. In Australien gibt es 25 Fälle des Coronavirus, eine Person ist gestorben, 11 haben sich wieder erholt. Auch Neuseeland meldet einen ersten bestätigten Fall.

Todesopfer im Iran: Die Zahl der wegen der Infektion gestorbenen Menschen ist im Iran auf 43 gestiegen, teilten die Gesundheitsbehörden mit. 593 Personen seien inzwischen infiziert, das seien 205 neue Fälle innerhalb eines Tages.

Starker Anstieg in Südkorea: Das Land befinde sich an einem kritischen Punkt im Kampf gegen das Coronavirus, sagt der stellvertretende Gesundheitsminister Kim Kang Lip. Die Bürger wurden aufgerufen, am Wochenende zu Hause zu bleiben. Öffentliche Veranstaltungen und der Kontakt zu anderen Menschen solle vermieden werden. Südkorea meldet einen starken Anstieg neuer Infektionsfälle auf 3526.

Wieder Neuinfektionen in China: Am Freitag gab es in China 427 neue Fälle, obwohl am Donnerstag der Anstieg mit 327 auf dem niedrigsten Stand seit gut einem Monat gefallen war. In China sind 79’826 Fälle bestätigt. Die Zahl der Todesfälle stieg auf 2835.

Video
Online, statt unter die Leute zu gehen
Aus Tagesschau vom 29.02.2020.
abspielen

SRF 4 News 17:00 Uhr, 01.03.2020; Agenturen/kurn;

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter Jürg Ern  (Pattaya)
    Sorry Herr A.G. ich verstehe überhaupt nicht wie der SRF - Beitrag mit Ihrem "Sahreholder-Value" zu tun hat. Ich denke dass auch für "Sharholders" die Überwindung der Virus-Krankheit wichtiger ist als der "Value ihrer Shares", so sollte und müsste es sein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Andreas Genfer  (Andreas Genfer)
    Es lebe die hochgelobte Globalisierung. Mit den grossen Tourosmusströmen und Grenzgängern die zur Arbeit kommen ist das Virus nicht mehr aufzuhalten. Es sollte aber die Verantwortlichen zum Nachdenken anregen. Aber das geht ja nicht so lange der Shareholder-Value das wichtigste Gut in unserem Leben darstellt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Patrick Rey  (PRey)
    Das BAG handelt und kommuniziert bisher unaufgeregt und sachlich. Grosses Lob dafür! Einen Fehler macht es allerdings: Dass man internationale Reisebeschränkungen – angesichts der Ansteckungsgeschichte der hiesigen Patienten insbesondere zu Norditalien – als Handlungsalternative von Anfang an ausschliesst, ist völlig unverantwortlich!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Peter Jürg Ern  (Pattaya)
      Grundsätzlich bin ich mit Ihnen einverstanden. Aber vielleicht hat man mit der Zahl 1000 etwas willkürlich entschieden. Ich lebe nicht unweit des "Virus-Hexenkessels" und ich bin erstaunt wie man hier top professionell mit dem Virus umgeht, in Spitälern und Shopping-Centern. Und übers Wochenende haben in Thailand sogar tausende von Studenten gegen die Regierung demonstriert. Das Leben muss trotzdem Weiter gehen. Mit Eigen- Selbstverantwortung.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen