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Israelische Streitkräfte Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen

  • Israels Militär hat in der Nacht auf Donnerstag mehrere Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen geflogen.
  • Ziel seien Einrichtungen der radikalislamischen Hamas gewesen, teilten die Streitkräfte über Twitter mit.
  • Getroffen wurden demnach mehrere Gebäude, «terroristische Infrastruktur» in einem Militärkomplex und eine Waffenproduktionsstätte.

Die Armee bezeichnete die Luftangriffe als Vergeltung für schweres Maschinengewehrfeuer auf die israelische Ortschaft Sderot an der Grenze zum Gazastreifen. Zuvor hatte ein israelischer Panzer am Mittwoch einen Hamas-Stützpunkt beschossen.

Internationale Kritik seit Montag

Am Montag hatten israelische Soldaten 60 Menschen am Grenzzaun um den Gazastreifen erschossen. Laut Hamas hätten ein Grossteil der Getöteten zur radikalislamischen Palästinenserorganisation gehört. Das Vorgehen der israelischen Armee löste international scharfe Kritik aus.

Zehntausende Palästinenser hatten an der Grenze gegen die jahrelange Blockade des verarmten Küstenstreifens durch Israel und Ägypten sowie gegen die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem protestiert. Einige Demonstranten versuchten, den Grenzzaun zu durchbrechen und israelische Soldaten anzugreifen.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Werden wir es je erleben, dass die "Weltgemeinschaft" auch mal die Hamas rügt und verurteilt?
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Der Leser möchte sich folgendes vor Augen halten: Im Gaza-Streifen, 360 km², 86 % Sand und Dünen, werden 1,8 Millionen, ca. 5000 Menschen pro km² "gehalten", weil durch Israel abgeriegelt. Kein Wunder, dass sich unter diesen erbärmlichen Bedingungen erbitterter Widerstand regt, dem die Israelis, man kann schon sagen, mit permanenten Bombardements begegnen. Der jetzt vorgeschobene Grund "Militärkomplex" ist nicht nachvollziehbar, den hätten die Israelis längst vorher entdeckt und zerstört.
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    1. Antwort von bruno michel (prototyp)
      Lieber Herr Chauvet, man möge sich auch vor Augen halten, dass Hamas ein erklärter Feind Israels ist, der seine eigenen Bevölkerung durchaus zu schlechten Taten gegenüber den bösen Juden anstachelt. Siehe die sogenannt friedlichen Proteste. Darum ist der Streifen abgeriegelt. Das ist nicht schön, kann man aber nicht Israel anlasten. Wenn jemand eine gute Idee hat, wie sich die Palästinenser von ihren üblen Führern befreien könnte, wäre viel gewonnen.
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    2. Antwort von Friedrich Straubinger (Friedrich)
      Tel Aviv 8.148 pro Km², Lebenserwartung Gaza 76 Jahren zum Vergleich Türkei 74 Jahre, Säuglingssterberate 16/1000, Türkei 22. Entwicklungshilfe an pal. Gebiete 2013 $123 Million durch die USA, €250 Millionen durch die EU €3 Mrd. seit 2008, $150 Millionen durch Katar, Zusage weiterer $250 Millionen insgesamt hat pal. Haushalt ein Budget von $3.9 Milliarden, im Jahr 2014 sogar 5,6 Milliarden. Seit Mitte der Neunziger flossen aus dem US Haushalt allein ca. 32 Milliarden zur pal. Führung.
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    3. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      @Straubinger: Das von Israel blockierte Gaza mit einer nicht abgeriegelten Großstadt wie Tel Aviv zu vergleichen, die zudem über einen Agglomerationsgürtel verfügt, ist unzulässig. Zwei Drittel bis drei Viertel der Bevölkerung sind Flüchtlinge, die vor allem in Jaffa und Umgebung lebten, + Nachkommen. Dass eine so zusammengepferchte Bevölkerung, die zudem regelmäßig bombardiert wird, auf Hilfe von Außen angewiesen ist und Brutstätte übelster Organisationen ist, braucht nicht zu verwundern.
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  • Kommentar von Steff Stemmer (Steff)
    Wann fangen Kinder an zu schlagen? In der Regel, wenn sie nicht mehr weiter wissen, oder sich ihrer Schuld bewusst werden. So kommt mir Israel vor im Moment. Ich hoffe, dass die Falken rund um Netanjahu nicht übertreiben. Denn wie die Geschichte zeigt, schlägt das Pendel immer wieder auf die andere Seite aus und im Weissen Haus wird nicht ewig der Zampanoo sitzen!
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