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«Es ist traurig»: Viel Bitterkeit nach der Klimakonferenz
Aus Tagesschau vom 15.12.2019.
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Kompromiss an Klimakonferenz Schweiz bedauert fehlende Regeln für Emissionsverminderungen

  • Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga bedauert die fehlenden Regeln für Emissionsverminderungen und zeigt sich nach dem Klimagipfel enttäuscht.
  • Die Umweltschutzverbände Greenpeace und WWF sehen die internationalen Bemühungen für mehr Klimaschutz nach dem Abschluss der UN-Klimakonferenz in Madrid in einer tiefen Krise.
  • «Diese Klimaschutzkonferenz war ein Angriff auf das Herz des Pariser Abkommens», sagte Martin Kaiser von Greenpeace einer Mitteilung zufolge.

«Ich bin enttäuscht von den Ergebnissen der Weltklimakonferenz. Wir haben uns für klare Marktregeln eingesetzt, die auch wirklich greifen», schrieb Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga auf Twitter. Die Schweiz sei jetzt umso mehr gefordert, mit starken Klimaschutzmassnahmen im Inland voranzugehen.

«Die zynische Gier der fossilen Industrie hat den gemeinsamen, multilateralen Kampf gegen die unübersehbare Klimakrise in ihre tiefste Krise gestürzt», erklärte Martin Kaiser von Greenpeace. Zudem habe die Politik von US-Präsident Donald Trump und des brasilianischen Staatsoberhauptes Jair Bolsonaro zu einer handfesten Blockade beigetragen.

Die Umweltschutzorganisation WWF bezeichnete die Beschlüsse als «so müde wie die Delegierten nach zwei durchverhandelten Nächten» und betonte, die Konferenz sei «ein gruseliger Fehlstart in das für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens so entscheidende Jahr 2020». WWF-Klimachef Michael Schäfer sagte: «Jetzt erst recht! Jetzt kommt es darauf an, dass wir Ursula von der Leyens Mondrakete zünden, also den EU-Klimabeitrag deutlich anheben und den Funken auf andere überspringen lassen.» Die Bundesregierung dürfe beim Klimaschutz in Europa nicht weiter «auf der Bremse stehen».

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SRF-Sonderkorrespondent Erwin Schmid: «Nationale Klimapläne könnten nicht ausreichen»
Aus Tagesschau vom 15.12.2019.
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61 Kommentare

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  • Kommentar von E. Eisermann  (ecatweazle)
    Wenn Wissenschaftler seit über 20 Jahren messbare und nachweisbare Ergebnisse liefern, und man diese mit für jeden von uns sichtbaren Folgen zusammenbringt, dann gibt es kein Zweifel daran, dass einige Teilnehmer beim Klimagipfel eine erschreckend geringe soziale Kompetenz besitzen, dass bei mehreren Tagen immer noch keine Ergebnisse erzielt wurden. Die wievielte Konferenz war das? Aber was soll es - lassen wir die Staaten im Pazifik absaufen, was kümmert das uns... Unglaubliche Arroganz.
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  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    Die Schweiz bringt nicht einmal einen grünen Bundesrat in die Regierung, was will man von diesem Land überhaupt erwarten. Was als Mitte bezeichnet wird ist klimapolitischen in Tat und Wahrheit weit rechts. Alle reden von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum, neue Kampfjets will man auch noch kaufen, es ist zum Haare raufen!
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  • Kommentar von M. Berger  (Mila)
    2.) B.B. -Unabhängige Wissenschaftler! Gibt es die und wenn, können die als Einzelne kaum etwas ausrichten. Zudem sehen wir, wie die Meinungen auseinandergehen. Sollen Einzelne über das Wohl aller Menschen entscheiden? Nicht praktizierbar, würde in einer totalen Diktatur enden. Das Einfachste und Wirksamste ist, dass jeder bei sich beginnt und international vermehrt an Lösungen gearbeitet wird, welche nicht nur an zu reduzierenden CO2-Emissionen, sondern an neuen Energie-Möglichkeiten forschen.
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