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Konflikt auf Korea-Halbinsel Nordkorea will jegliche Kommunikation mit Südkorea kappen

  • Nordkorea will die Kommunikationsverbindungen zu Südkorea komplett unterbrechen.
  • Die Massnahme werde am Dienstagmittag (Ortszeit) wirksam, berichteten Nordkorea Staatsmedien.
  • Dazu gehörten auch die Leitungen zwischen den Regierungen sowie zwischen den Streitkräften beider Länder.
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Aus dem Archiv: Treffen zwischen Nord- und Südkorea
Aus Tagesschau vom 06.03.2018.
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Nordkorea warf dem südlichen Nachbarn «verräterisches und durchtriebenes Verhalten» vor. Zuletzt hatte Pjöngjang verärgert über eine weitere Propagandaaktion von Aktivisten und nordkoreanischen Flüchtlingen in Südkorea reagiert.

Diese hatten an der Grenze etwa eine halbe Million Flugblätter mit Kritik an der kommunistischen Führung in Pjöngjang in riesigen Ballons verpackt in Richtung Norden geschickt.

Wiederholte Drohungen

Seit mehreren Tagen droht Nordkorea bereits mit der Schliessung des gemeinsamen Verbindungsbüros sowie dem Ende eines gemeinsamen Militärabkommens, sollte Südkorea das Abwerfen der Flugblätter nicht unterbinden. Südkoreas Vereinigungsministerium hatte daraufhin dazu aufgerufen, die gegen Nordkorea gerichteten Flugblattaktionen an der Grenze einzustellen.

Die innerkoreanischen Beziehungen kommen auch als Folge des gescheiterten Gipfeltreffens zwischen Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und US-Präsident Donald Trump im Februar 2019 in Vietnam nicht mehr voran.

Beide Seiten konnten sich nicht auf einen Fahrplan für die Abrüstung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms sowie auf Gegenleistungen der USA einigen. Südkorea ist ein wichtiger Verbündeter der USA in der Region, der auch die Sanktionen gegen Nordkorea unterstützt.

SRF 4 News, 9.6.2020, 3:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Lukas Gubser  (Mastplast)
    Nordkorea würde nie den Süden angreifen das wäre der Untergang, ausser China würde dies als Verbündeter pushen. So hätten sie einen Grund die agressive Expansionspolitik militärisch mit mehr Schwung zu versehen.
    Aber dann geht es noch 10 Jahre
  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    So wird auch der letzte Draht gen Westen durchgetrennt. Armes Volk. Unvorstellbar diese
    Abschottung.Mit den internationalen Beobachtungsposten an der Grenze bei Seoul wird auch Schluss sein. In all den Jahren standen ja auch Schweizer dort.
    1. Antwort von Thomas Trefzer  (ttre)
      Vermutlich hat ihn der letzte westliche Besucher erst auf diese Idee gebracht...
    2. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Das glaube ich nicht. Ich weiss nicht ob er soweit denkt, aber die USA
      sind die Verbündeten von SK . Durch die totale Abgrenzung von Kim
      Verliert er restlos den Überblick von NK. Kim beendet ja auch das
      Militärabkommen zwischen beiden Ländern.