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Hintergrund noch unbekannt Südkorea meldet Schusswechsel an der Grenze zu Nordkorea

  • An der schwer bewachten Grenze zwischen Süd- und Nordkorea ist es zu einem Schusswechsel zwischen Soldaten beider Länder gekommen.
  • Dies teilte der Generalstab in Südkorea mit.
  • Die Gründe dafür sind nicht bekannt.

Nordkoreanische Soldaten hätten Schüsse auf einen südkoreanischen Grenzkontrollposten innerhalb der vier Kilometer breiten militärischen Pufferzone abgegeben. Südkoreanische Soldaten hätten das Feuer erwidert, nachdem sie Warnungen ausgesendet hätten. Es lägen auf südkoreanischer Seite keine Informationen über Opfer oder sonstige Schäden vor. Ob es auf nordkoreanischem Boden Verletzte gab, war zunächst unklar.

Über die innerkoreanischen Kommunikationskanäle solle versucht werden, sich ein genaueres Bild von der Situation zu verschaffen und weitere Zwischenfälle zu vermeiden, hiess es. Südkoreas Militär sei unterdessen in der nötigen Bereitschaftsstellung.

Noch immer im Kriegszustand

Der Zwischenfall im mittleren Abschnitt der demilitarisierten Zone (DMZ) bei Cheorwon ereignete sich einen Tag, nachdem Nordkoreas Staatsmedien von einem ersten öffentlichen Auftritt des Machthabers Kim Jong-un seit längerer Zeit berichtet hatten. Eine knapp drei Wochen lange Abwesenheit Kims hatte Spekulationen über seinen Gesundheitszustand und Fragen über die Lage in dem abgeschotteten Land ausgelöst. Staatliche Medien verneinten am Sonntag, dass sich Kim einer Operation unterzogen hätte.

Video
Lebenszeichen von Kim Jong-un
Aus SRF News vom 02.05.2020.
abspielen

An der See- und Landesgrenze zwischen den beiden Ländern ist es seit dem Korea-Krieg (1950-53) in der Vergangenheit häufig zu Zwischenfällen gekommen. Doch hatten sich Süd- und Nordkorea vor zwei Jahren auf neue Massnahmen zur militärischen Entspannung geeinigt. Als Teil der Abmachungen hatten sie im Grenzgebiet mehrere Grenzkontrollposten aufgelöst.

Die benachbarten Länder befinden sich völkerrechtlich noch immer im Kriegszustand. Die DMZ trennt die beiden Länder seit ihrem Bruderkrieg auf vier Kilometern Breite und etwa 250 Kilometern Länge.

SRF4 News, 03.05.2020, 8.30 Uhr.;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Da konnte sich das "COVID-19", offensichtlich noch zu wenig durchsetzen und die gesamte armselige Regierung lahmlegen!
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  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Mir tut das Nord Koreanische Volk leid. Teilweise gibt es Regionen wo Hunger herrscht. Da nützen auch die vielen Helfer unter anderem von CH Hilfsorganisationen wenig. Leider. Habe gehofft, dass die bei uns ausgebildeten Bauern mehr zur Lebensmittel Produktion beitragen können. Aber wo ein Diktator für sich und seinen Clan zuerst egoistisch das abschöpft wo Sie ernährt, bleibt dem gemeinen Volk nur die Faust im Sack. Wann wehren sich Nord Koreaner und setzen einen Schlussstrich dieser Diktatur?
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    1. Antwort von Lukas Gubser  (Mastplast)
      Mit was sollen sie sich den wehren? Der Diktator hat alle Bürger schon lange restlos entwaffnet, eine Praktik die übrigens jedes Regime anwendet, sonst kann eine Unterdrückung gar nicht umgesetzt werden.
      Jetzt ist es hslz zu spät, noch was ändern zu wollen.
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    2. Antwort von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
      @Gubser: Gebe Ihnen recht Herr Gubser. Alleine können sich die entwaffneten NordkoreanerInnen nicht befreien. Dies sollte auch ein Warnzeichen für uns sein. In der heutigen Zeit (mit den neusten Waffensystemen) könnten wir uns auch nicht mehr aus dem Joch der Habsburger befreien. Und - ohne die Engländer, Amerikaner und Russen wäre auch Europa nicht mehr frei. Tragen wir Sorge zu unserem wunderbaren Land. Auch wenn die Sicherheit (Armee) etwas kostet.
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  • Kommentar von Haller Hans  (H.Haller)
    Na ja, nicht viel was da mitgeteilt wird. Und vielleicht ist es auch besser, nicht all zu viel über den Zwischenfall zu verbreiten.
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