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Krise im Sudan Übergangsphase soll drei Jahre dauern

  • Im Sudan haben sich das Militär und Vertreter der Protestbewegung auf die Dauer einer Übergangsphase geeinigt.
  • Ein Mitglied des Militärrats sagte am frühen Mittwochmorgen, man habe gemeinsam eine Frist von drei Jahren beschlossen.
  • In dieser Zeit soll ein neu zu bildender Rat die Geschicke des nordostafrikanischen Landes lenken.

Über die Zusammensetzung des Rats solle innerhalb der nächsten 24 Stunden entschieden werden. Gut einen Monat nach dem Sturz des langjährigen Staatschefs Omar al-Baschir hatten sich Protestbewegung und Militärführung am Montag grundsätzlich auf ein gemeinsames Regierungsgremium geeinigt. Der neue Rat soll sich aus militärischen und zivilen Vertretern zusammensetzen.

Die Armee hatte den drei Jahrzehnte lang autoritär herrschenden al-Baschir nach monatelangen Massenprotesten am 11. April gestürzt. Für eine Übergangszeit von zwei Jahren wurde zunächst der Militärrat eingesetzt, worin die Protestbewegung jedoch eine Fortsetzung der Regierung al-Baschirs sah.

Eine Karte von Afrika
Legende: Sudan liegt im Nordosten Afrikas. SRF

Erneute Proteste

In der sudanesischen Stadt Omdurman protestierten nach dem Tod von fünf Demonstranten und einem Armeeoffizier am Dienstag wieder dutzende Menschen gegen den amtierenden Militärrat, wie Augenzeugen berichteten.

Einige blockierten die Strassen mit brennenden Reifen. «Beschütze deine Heimat oder bereite dich darauf vor, zu sterben», riefen sie. Augenzeugen zufolge wurden Soldaten in der Stadt eingesetzt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Josephk Ernstk (Joseph ernst)
    Auch nach drei Jahren wird sich, ausser leeren Versprechungen, nichts ändern. Die Elite wird sich, wie leider in den meisten afrik. Ländern, auf Kosten der Bevölkerung bereichern. Entwicklingsgelder fliessen wie auch immer !
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