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Krise in Venezuela Maduro lässt internationale Hilfe zu

  • Venezuelas Präsident Nicolás Maduro und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz IKRK haben sich auf die Verteilung von Hilfsgütern geeinigt.
  • Man habe ein entsprechendes Abkommen geschlossen, sagte Maduro in einer Fernseh-Ansprache.
  • Demnach will Venezuela künftig auch mit der UNO zusammenarbeiten, um bedürftige Menschen im Land zu versorgen.

Die Ankündigung Maduros erfolgt zum Ende eines mehrtägigen Besuchs von IKRK-Präsident Peter Maurer in Venezuela via Twitter. Dieser stellte mehr Geld und mehr Personal für die Hilfe in Venezuela in Aussicht.

Im Februar hatte Maduro mehrere Konvois blockiert, die auf Geheiss des selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó Hilfe ins Land bringen wollten.

Nicolás Maduro mit IKRK-Präsident Peter Maurer
Legende: Maduro im Gespräch mit IKRK-Präsident Peter Maurer. Keystone

Millionen sind unterernährt

Nach Angaben der Vereinten Nationen benötigen fast ein Viertel der 30 Millionen Venezolaner Hilfe. Einem UN-Bericht zufolge sind 3,7 Millionen Menschen unterernährt und mindestens 22 Prozent der Kinder unter fünf Jahren chronisch unterernährt.

Staatschef Nicolás Maduro und der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó liefern sich seit Januar einen erbitterten Machtkampf. Zahlreiche Länder haben Guaidó bereits als rechtmässigen Übergangspräsidenten anerkannt, in Venezuela selbst kann er sich aber bislang nicht durchsetzen.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Bühler  (Capten Demokratie)
    Der Artikel ist Irreführend. Maduro hatte nur Hilfe Abgelehnt von Länder die nach der Meinung der Venezuelanischen Regierung einen Putch Planen. Hilfslieferungen von Russland, China und Kuba wurden schon die längste Zeit angenommen. Ich bitte SRF um Korrektur, bevor sich der Ombudstelle des SRF wieder damit beschäftigen muss. Wie beim Letzten mal habe ich auch hierführ belegte Quellen. Danke
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    1. Antwort von SRF News (SRF)
      Im Artikel geht es nicht darum, aus welchen Ländern Maduro Hilfslieferungen abgelehnt hat. Es geht darum, dass sich Maduro und das IKRK auf die Verteilung von Hilfsgütern geeinigt haben.
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    2. Antwort von Peter Amthauer  (Peter.A)
      Ich muss sagen, für mich kommt der Artikel auch so rüber, als hätte Maduro nun endlich Hilfslieferungen zugelassen. Nirgends steht, dass bereits Hilfslieferungen in Land gelangen. Es wird vielmehr erwähnt, dass Manduro Hilfslieferungen nicht ins Land gelassen hat. Was zwar stimmt, aber den Eindruck beim unbedarften Leser erweckt, dass Manduro bisher keine Hilfslieferungen ins Land gelassen hat. Es kommt halt immer auch darauf an, was man weglässt.
      MfG
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  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    Er ist allein dafür zu verurteilen, was er bis jetzt der Bevölkerung angetan hat. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Im letzten Moment versucht er die Katastrophe abzuwenden, um seine eigene Haut zu retten. Die Bevölkerung interessiert ihn nicht, aber sein eigenes
    Image. Trotzdem ist die Hilfe durch das IKRK nur eine Hilfe auf den heissen Stein. Aber hoffen wir, dass dadurch auch die Hilfsgüter der anderen Länder ihren Weg zu den Menschen finden.
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  • Kommentar von Martin Meier  (M.Meier)
    Wieder mal ist das Experiment Sozialismus gescheitert. Und trotzdem wird er im Westen mit Samthandschuhen angepackt, vor allem seitens der Medien und der hiesigen "Sozialisten".
    Eine Schande. Maduro gehört vor ein Tribunal; er lässt seine Bevölkerung verhungern, nur alles aufgrund einer gescheiterten Ideologie!
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    1. Antwort von Christof Schönthal  (derStöff)
      Was Maduro tut, hat etwa soviel mit Ideologie und Sozialismus zu tun wie Schweizer Landwirtschaftspolitik mit Liberalismus ...
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    2. Antwort von Martin Meier  (M.Meier)
      @Schönthal: Immer dieses Schönreden wenn es um einen gescheiterten Sozialismus geht. Das kennen wird doch schon mit Hinblick auf die UdSSR usw.
      Die ewigwiederkehrende Masche jener, die den Sozialsmus verherrlichen und seine Fehler und Abgründe nicht wahrhaben wollen.
      Was hat für ein System ist dann der Chavez-ismus und was Maduro macht?
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