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Lage in Äthiopien 400'000 Menschen in Tigray akut vom Hungertod bedroht

  • Die Zahl der vor dem Hungertod stehenden Menschen in der äthiopischen Region Tigray hat sich trotz eines einseitigen Waffenstillstands weiter erhöht.
  • Über 400'000 Menschen seien akut vom Hungertod bedroht.
  • Weitere 1.8 Millionen Menschen befänden sich am Rand einer Hungersnot.
  • Das erklärte der Chef des UN-Nothilfebüros OCHA am Freitag bei einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates in New York.
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Aus dem Archiv: Einseitige Waffenruhe für Tigray
Aus Tagesschau vom 29.06.2021.
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OCHA-Chef Ramesh Rajasingham erklärte weiter, noch immer seien zwei Millionen Menschen in der Region vertrieben. Zudem seien 5.2 Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen, «die grosse Mehrheit von ihnen Frauen oder Kinder.» In den letzten Wochen habe sich die humanitäre Situation in Tigray dramatisch verschlechtert.

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Aus dem Archiv: Parlamentswahl im zerfallenden Äthiopien
Aus Tagesschau vom 27.06.2021.
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Der Konflikt zwischen Regierung und lokalen Rebellen in Tigray war im November eskaliert. Die Regierung hatte eine Militäroffensive gegen die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) begonnen, die bis dahin in der gleichnamigen Region an der Macht war. In der Folge wurden auch weitere Parteien in den Konflikt hineingezogen, darunter auch eritreische Streitkräfte.

Einseitige Waffenruhe seit Montag

Am Montagabend hatte die äthiopische Regierung überraschend eine einseitige Waffenruhe angekündigt, den die Kämpfer der Volksbefreiungsfront jedoch ablehnten. Die Regionalhauptstadt Mekelle steht seitdem unter Kontrolle der Rebellen.

Die Feuerpause soll es humanitären Organisationen eigentlich erlauben, ungehindert in der Region zu arbeiten. Allerdings wird der Zugang der Hilfsorganisationen seit Monaten von der Sicherheitslage, bürokratischen Hürden sowie fehlendem Strom, Internet und Telefonverbindungen, erschwert.

SRF 4 News, 03.07.2021, 02:00 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Feierabend  (Quantenmechanik)
    Liebe Frau Fitzi- Ihr Kommentar nützt den Betroffenen nichts. Es ist auch nicht eine Frage der Bevölkerungszahl. Vielmehr wie sich der Reichtum und der damit verbundene ökologische Fussabdruck darstellt. Und seist auch nicht zufriedenstellend zu sagen es sind Zuviele lassen wir sie Ihren Schicksal ausgeliefert. Nein nicht so!
  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Gem. Wikipedia ist die Bevölkerung seit den 80-igern exponenziell gestiegen, bis 2050 wird Aethiopien zu den bevölkerungsreichsten Ländern der Welt zählen. Ursache: hohe Fertilität. Ergo: HIlfe hinkt immer hinterher. Egal, was man unternimmt, werden die Hungernden nur noch mehr werden. Wir werden immer wieder solche Aufrufe hören/lesen.
  • Kommentar von Markus Feierabend  (Quantenmechanik)
    Die anderen sind die bösen. Wir Lesens und werfen weiterhin 1/3tel der Nahrung weg. Ich fühlemich hilflos -mir fehlen die Mittel um zu helfen. Was ist mit den reichen G7? Helft jetzt schnell und unbürokratisch. Überlegt nur Ihr wäret in dieser Situation und voll gegessene schauen zu! Ich fordere helft jetz!
    1. Antwort von Jonas Sanddorn  (Sanddorn)
      Ja, jetzt helfen und zwar sofort! Langfristig vermeiden wir solche Situationen, wenn wir etwas gegen das zu schnelle Bevölkerungswachstums unternehmen. Denn es ist immer das gleiche Lied: Ob in Afghanistan, dem Jemen, Syrien oder Äthiopien: Die brutalsten Kriege finden leider oft in den Ländern mit sehr schnellem Bevölkerungswachstum statt. Und ja, 1/3tel der Nahrung wird weggeworfen. Unschön und unnötig aber marginal gegen eine mehr als Verzehnfachung der Bevölkerung im Subsaharagebiet.