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Legende: Video Elvis Amoroso: «Juan Guaidó wird von öffentlichen Ämtern ausgeschlossen» (span. Originalton) abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus News-Clip vom 28.03.2019.
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Machtkampf in Venezuela Oppositionschef Guaidó für politische Ämter gesperrt

Der Kontrahent von Präsident Maduro darf in den nächsten 15 Jahren kein politisches Amt ausüben.

Im Machtkampf zwischen Regierung und Opposition in Venezuela hat der Rechnungshof dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó die Ausübung politischer Ämter für 15 Jahre untersagt.

«Er hat ihm nicht zustehende öffentliche Aufgaben wahrgenommen und gemeinsam mit ausländischen Regierungen Aktionen zum Schaden des venezolanischen Volkes durchgeführt», sagte der Vorsitzende des regierungstreuen Rechnungshofs, Elvis Amoroso, zur Begründung. Zudem gebe es Zweifel an der Rechtmässigkeit seiner Einkünfte. In Venezuela laufen bereits zwei Ermittlungsverfahren gegen Guaidó.

Armee weiterhin hinter Maduro

Der junge Abgeordnete liefert sich seit über zwei Monaten einen erbitterten Machtkampf mit Staatschef Nicolás Maduro. Er hatte sich am 23. Januar zum Übergangspräsidenten erklärt und Maduro die Legitimation abgesprochen. Zahlreiche Staaten haben ihn bereits als rechtmässigen Interimspräsidenten anerkannt.

Russland, China und Kuba hingegen unterstützen weiterhin Maduro. Auch das mächtige Militär hält dem sozialistischen Staatschef bislang die Treue. Guaidó will in den kommenden Wochen seine Anhänger im ganzen Land mobilisieren, um Maduro aus dem Amt zu drängen.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Keller  (Note)
    Ganz im Gegenteil: Auf diese Art endet die Politsatire eines politisch schwachen Gegners. Guaido hat ausser einer schmalen Teilelite plus deren Schutzpatron USA im Land gar keine Unterstützung (das typische Bild einer Marionette). Dass sich dabei die enttäuschte Mittelklasse teilweise gegen Maduro gewendet hat, ist einerseits verständlich, andererseits eine Überreaktion. Wenn die PSUV jetzt das "its economy, stupid" besser hinkriegt, dann gehts auch wieder aufwärts. Sonst wahrscheinlich nicht.
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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Der macht mir Angst... also sofort verbieten... kennen wir doch, oder?! (Arabische Staaten, Tuerkei... etcetcetc....
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  • Kommentar von Bernhard Bizer  (Avidya)
    Am Ende stellt sich noch heraus, dass Guaidó wegen Diebstahl einer Süssigkeit in Kindertagen, kein politisches Amt ausüben darf. Sprich: Wer Gründe sucht, jemanden zu denunzieren, findet immer welche. Vor allem in kaputten und korrupten Regierungssystemen.
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