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Mehrere Jahre Strafkolonie Schweizerisch-belarussische Doppelbürgerin im Hungerstreik

  • Die in Minsk inhaftierte schweizerisch-belarussische Doppelbürgerin Natallia Hersche befindet sich im Hungerstreik.
  • Das teilte die belarussische Journalistin Hanna Liubakova auf Twitter mit. Das EDA bestätigt die Meldung.
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Aus dem Archiv: Angehörige kämpfen für Freilassung
Aus 10 vor 10 vom 08.02.2021.
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Hersche befinde sich seit dem 22. Februar im Hungerstreik, sagte Ljubakowa unter Berufung auf einen belarussischen Fernsehsender. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, am 1. März sei der Schweizer Botschafter Claude Altermatt bei seinem letzten Besuch bei Natallia Hersche im Gefängnis von Minsk von ihr über ihren Hungerstreik informiert worden.

Botschafter Altermatt habe seine Besorgnis ausgedrückt und Hersche gebeten, den Hungerstreik mit Rücksicht auf ihre Gesundheit zu beenden. Die Schweizer Botschaft in Minsk stehe in regelmässigem Kontakt mit Hersche, versicherte das EDA.

Zweieinhalb Jahre Strafkolonie

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Hersche war im Dezember in Minsk wegen angeblichen Widerstands gegen die Staatsgewalt zu zweieinhalb Jahren Strafkolonie verurteilt worden. Die 51-Jährige war bei einer Frauen-Kundgebung am 19. September in Minsk festgenommen worden.

10vor10, 21.50 Uhr, 8.2.21 ;

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Theo Fischer  (Schiiwerfer)
    Madame Hersche hat sehr wohl gewusst, auf was sie sich einlässt, wenn sie in Weissrussland gegen die Regierung Lukaschenko demonstriert. Dachte sie, sie würde mit dem roten Pass ausgestattet mit Samthandschuhen angefasst werden? Vor dem Gesetz sind alle gleich. Gilt auch in Weissrussland.
    1. Antwort von Walter Matzler  (wmatz)
      Immerhin hat Frau Hersche viel Mut gezeigt und sich nicht als Duckmäuserin verhalten. Sie verdienst Respekt, viel mehr als die vielen die lediglich die Faust im Sack machen. Ich hoffe für sie auf ein gutes Ende.
  • Kommentar von Peter Zuber  (Hä nuuh)
    Die Schweiz wird hier nicht viel machen.
    Im Gegensatz zu dieser Dame wird unser Land kein interesse daran haben und auch nicht die nötige Courage dazu besitzen sich in Belarus in die Politik einzumischen.
    Warum auch?
    1. Antwort von Karl Frank  (Europäer)
      weil sie weissrussische Staatsbürgerin ist und sie muss das Recht des weissrussischen Staates folgen, unabhängig davon welcher der ist. Umso mehr auf dem Gebiet dieses Staates. Sonst musste sie früher offiziell weissrussischen Pass ablegen. Übrigens USA ist einziger Staat der Welt, der auch nicht amerikanischen Staatsbürger im Ausland verfolgt, wenn die nach Meinung der USA amerikanisches Recht gebrochen haben. Und erpresst Herausgabe solcher an USA: Beispiel Assange.
  • Kommentar von Alexander Markert  (garantiert-trollfrei)
    Schlechte Zeiten. Vom 15 - 27 März finden grosse Militärmanöver in der Gegend von Minsk statt, mit bielorussischen und russischen Truppen. Ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen könnte.