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Proteste in Belarus Parlamentarier fordern Freilassung von Schweizerin in Minsk

  • 83 Parlamentarierinnen und Parlamentarier fordern in einem offenen Brief die Freilassung der in Belarus verhafteten schweizerisch-belarussischen Doppelbürgerin Natallia Hersche und weiterer politischer Gefangener.
  • Der Brief ist an den Aussenminister in Minsk gerichtet.
Video
Aus dem Archiv: Festnahmen bei Grossdemo in Minsk
Aus News-Clip vom 13.09.2020.
abspielen

Der Brief , Link öffnet in einem neuen Fensteran Aussenminister Vladimir Makei wurde im Hinblick auf den Berufungsprozess gegen Hersche am 16. Februar verfasst, wie die deutsch-schweizerische Menschenrechtsorganisation Libereco am Mittwoch mitteilte. Nationalrätin Barbara Gysi (SP/SG) übernahm für Hersche eine Gefangenen-Patenschaft der Organisation.

Natallia Hersche habe mit der Teilnahme an einer Kundgebung lediglich ein demokratisches Recht wahrgenommen. Die dafür verhängte drakonische Gefängnisstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten sei in einem unfairen Verfahren zustande gekommen, hiess es weiter. Die Strafe sei unverzüglich aufzuheben und Hersche freizulassen.

Alle Fraktionen haben unterzeichnet

Nach Informationen von Libereco sind zusammen mit der Doppelbürgerin in Belarus aktuell über 240 politische Gefangene inhaftiert. In 70 Fällen wurden bereits Gefängnisstrafen von insgesamt über 220 Jahren verhängt.

Den offenen Brief unterzeichneten Parlamentarierinnen und Parlamentarier aller Fraktionen im Bundeshaus.

SRF 4 News, 10.2.2021, 16:00 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Mit Sanktionen wird oftmals die ganze Bevölkerung in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch soll Druck auf die Exponenten (Staatspräsidenten, Minister, Militärs usw.) ausgeübt werden. Sie sollen wissen was man von ihnen hält und dass sie bei uns nicht geliebt werden. Dasselbe gilt auch für alle die sich von solchen Typen umarmen lassen.
  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Vieles wäre viel einfacher wenn die ganze fabrizierte Krise mit Russland nicht wäre. Ein normales
    Verhältnis mit RU ohne die dauernde Unterstützung der Opposition des „Weltstars“ Navalny und neuerdings der Stationierung von US-Bombern mit Mannschaften in Norwegen ist ein Dialog mit Putin nicht möglich. Bundespräsident der BRD Walter STEINMEIER hat ganz
    klar GEGEN die Sanktionen der EU und besonders durch DL Stellung bezogen. Navalny ist ein Problem
    von Russland
  • Kommentar von Willy Boller  (Willy Boller)
    Und den Brief könnte eigentlich René Fasel, seines Zeichens Präsident der Internationalen Eishockey-Föderation seinem Eishockey-Kollegen, dem Präsidenten Alexander Lukaschenko direkt überbringen? Er hat ihn ja kürzlich schon besucht, weiss also wo er zu finden ist.