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Prozess um Walter Lübcke: Höchststrafe für Mörder
Aus Tagesschau vom 28.01.2021.
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Mord an CDU-Politiker Hauptangeklagter im Mordfall Lübcke zu lebenslänglich verurteilt

  • Im Prozess um den Mord an dem deutschen CDU-Politiker Walter Lübcke ist der Hauptangeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
  • Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest, damit ist eine Haftentlassung nach 15 Jahren so gut wie ausgeschlossen.
  • Der Täter hatte in der Nacht zum 2. Juni 2019 den deutschen CDU-Politiker und Regierungspräsidenten des hessischen Bezirks Kassel auf dessen Terrasse erschossen.

Der 47-Jährige hatte laut Bundesanwalt ein rechtsextremistisches, fremdenfeindliches Motiv. Auslöser sollen Äusserungen Lübckes gewesen sein, der 2015 die Aufnahme von Flüchtlingen verteidigte. Der Angeklagte hatte die Tat wiederholt gestanden – jedoch in drei unterschiedlichen Versionen. Dabei belastete er zuletzt einen Mitangeklagten, der mit am Tatort gewesen sei.

Ein Jahr und sechs Monate für Mitangeklagten

Dieser hatte sich nicht geäussert. Seine Anwälte hatten eine Tatbeteiligung des als Rechtsextremist bekannten Mannes bestritten und Freispruch gefordert. Das OLG in Frankfurt verurteilte den Mitangeklagten zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten wegen Verstosses gegen das Waffengesetz. Ursprünglich war er wegen Beihilfe zum Mord angeklagt gewesen.

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SRF-Korrespondentin Bettina Ramseier zum Urteil im Lübcke-Prozess
Aus Tagesschau vom 28.01.2021.
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Nebenkläger in dem 44 Tage dauernden Prozess war unter anderem die Familie Lübckes – seine Ehefrau und zwei Söhne. Die Tat gilt als erster rechtsextremistischer Mord an einem Politiker in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Prozess fand wegen der Corona-Pandemie unter strengen Hygieneauflagen statt.

SRF 4 News, 28.1.21, 11 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Mark Stalden  (Mark)
    Richtig Knell diese Leute tragen keine Schilder aber sie machen Plakate.
  • Kommentar von Mark Stalden  (Mark)
    Rechtsextreme wie die Eisenjugend und andere, sowie Politische Anhänger und Mitläufer Nationalistischer Rechts Parteien gilt es genau zu beobachten. Damit nicht auch in der Schweiz so etwas wie in Deutschland bald passiert.
  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Ein Gerichtsurteil, das anders nicht hätte gefällt werden dürfen. Leider musste, nach schlimmen vorausgegangenen, erst diese Tat passieren um Horst Seehofer zu überzeugen. Diese rechte Gesinnung ist weltweit zu bekämpfen. Sie darf nicht salonfähig werden! Unser Parlament scheint nach wie vor auf diesem Auge «sehbehindert» zu sein. Erst reagieren nachdem etwas passiert ist, ist zu spät. Wenn 18-20jährige in der Schweiz diese Ideologie vertreten, muss dem entgegen gewirkt werden und zwar sofort.
    1. Antwort von Timo Bucher  (rasifix)
      und wenn es Leute gibt, die diesen Kommentar noch ablehnen, dann sollte uns das nochmal nachdenklicher stimmen