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Mord an CDU-Politiker Zwei weitere Festnahmen im Fall Lübcke

  • Nach dem Mord am deutschen CDU-Politiker Walter Lübcke sind zwei weitere Männer festgenommen worden.
  • Die Festgenommenen werden der Beihilfe zum Mord verdächtigt, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte.
  • Einer der Festgenommenen soll dem mutmasslichen Täter die Tatwaffe verkauft haben, der andere den Kontakt zwischen den beiden hergestellt haben.

Der Tatverdächtige hatte gestern ein Geständnis abgelegt und angegeben, die Tat alleine geplant und durchgeführt zu haben. Laut Medienberichten fanden die Ermittler mehrere Waffen des als rechtsextrem eingestuften Täters.

Mord an Lübcke

Walter Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni mit einer Schussverletzung im Kopf auf der Terrasse seines Wohnhauses in Wolfhagen bei Kassel entdeckt worden. Er starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Als Kasseler Regierungspräsident hatte er eine Art Mittelbehörde zwischen dem Bundesland Hessen und den Gemeinden geleitet.

Der CDU-Politiker war wegen seiner Haltung zu Flüchtlingen bedroht worden. Er hatte sich 2015 auf einer Informationsveranstaltung gegen Schmährufe gewehrt und gesagt, wer gewisse Werte des Zusammenlebens nicht teile, könne Deutschland verlassen.

Legende: Video Aus dem Archiv: Ist der Tatverdächtige Teil eines Netzwerks? abspielen. Laufzeit 01:46 Minuten.
Aus Tagesschau vom 26.06.2019.
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11 Kommentare

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Wie weit sind wir in
    Der Schweiz vom kampfbereiten
    Rechtsextremismus entfernt?
    Oder wird alles unter den Teppich gekehrt?
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    1. Antwort von Urs Imboden  (Uimboden)
      Zitat aus Lagebericht NDB 2019:
      "2018 wurden dem NDB 53 Ereignisse im Bereich des gewalttätigen Rechts- und 226 Ereignisse im Bereich des gewalttätigen Linksextremismus bekannt. ... Rechtsextrem motivierte Gewalttaten wurden keine bekannt, ... Weiterhin reicht die Intensitätsskala linksextremer Gewalt bis hin zu Brandanschlägen, ... wird Schaden an Leib und Leben insbesondere von Sicherheitskräften, ... Angehörigen anderer Blaulichtorganisationen ... in einzelnen Fällen offenkundig bezweckt."
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    2. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      @ Imboden: Der NDB führt keine eigene Statistik, sondern bezieht die Zahlen von den Kantonalen Polizeidirektionen (steht ebenfalls im Lagebericht). Wenn der untersuchende Polizist bei einer Gewalttat auf einem Auge blind ist, oder noch wahrscheinlicher, wenn der Täter inkl. sein Motiv bei Erfassung der Tat in der Statistik noch nicht bekannt und geständig ist, taucht die Gewalttat nicht unter Rechtsextrem auf. Der NDB wiegt deshalb uns und noch schlimmer sich selber in falscher Sicherheit.
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    3. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Uimboden. zitierte Ereignisse sind Ereignisse. Noch mehr NDB 2019: "... für den Rechtsextremismus eine Verdreifachung.... im Bereich Linksextremismus ging der Anteil der Gewalttaten an diesen Ereignissen von der Hälfte auf gut ein Drittel zurück." --- Auch dies Zitate. Bin einverstanden, dass scheinbar rechtsextreme Gewaltanwendung in der Schweiz auf Sparflamme ist.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Laut Verfassungsschutz neuer Höchststand von Rechtsextremisten in Deutschland. 24.100, die Hälfte davon gilt als gewalttätig. Und immer noch, wird von den immer gleichen,
    verharmlost und relativiert!
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    1. Antwort von Hansruedi Oberholzer  (ReaList12)
      Von über 82 Mio. Deutschen.... Mhm krass das sind ja fast 0.03% der Bevölkerung! Hilfe warum unternimmt niemand was?..
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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Man zahlt hohe Preise für die Blindheit(en) auf dem rechten Auge!
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